Zu guter Letzt: Googles Kampf für eine gesunde Welt

Rechtzeitig zum Herbstbeginn hat Google sein Frühwarnsystem für Grippewellen auch hierzulande gestartet. Nach den USA kommen ab sofort 20 weitere Länder, darunter auch die Schweiz, in den Genuss des Online-Tools.

Das Frühwarnsystem basiert auf der Annahme, dass Patienten sich über ihre Beschwerden zunächst im Netz informieren, bevor sie zum Arzt gehen. «Google Grippe-Trends bietet Schätzungen zur Häufigkeit von Grippeerkrankungen für eine Vielzahl von Ländern und Regionen auf der ganzen Welt. Die Daten werden dabei nahezu in Echtzeit auf Grundlage gesammelter Suchanfragen erstellt», erklärt Google-Sprecher Kay Oberbeck die Funktionsweise des Online-Analysetools auf Nachfrage von Pressetext. Einige dieser Schätzungen würden mit offiziellen historischen Grippedaten etwa des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten oder nationalen Gesundheitsorganisationen abgeglichen, um die Grippeaktivitäten in bestimmten Ländern oder Regionen genauer abbilden zu können. Tönt einleuchtend, irgendwie. In den USA jedenfalls, wo Google den Service unter dem Namen «Flu Trends» bereits seit November 2008 anbietet, bewerten Experten die Genauigkeit der Vorhersage überwiegend positiv. Übrigens ist der Service für die Nutzer gratis – die Kosten trägt Google.org. Eine Organisation, die der Konzern gern als seinen «philanthropischen (will heissen: menschenfreundlichen) Arm» bezeichnet.

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