Zu guter Letzt: Meet my Doppelgänger
Drei Freunde wollen online ihre echten Doppelgänger finden. Das Social-Media-Projekt trägt bereits verblüffende Früchte.
Auf der Welt sehen sieben Menschen aus wie man selbst. Sagt man angeblich. Das Problem: Die Wahrscheinlichkeit, dass man zumindest einem davon per Zufall über den Weg läuft, ist gleich Null. Das war sie zumindest, bevor plötzlich jeder mit einer guten Idee durch Social Media im Handumdrehen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich ziehen kann.

Die drei jungen Iren Harry, Niamh und Terrence haben es sich beim Experiment «Twin Strangers» zur Aufgabe gemacht, innert 28 Tagen mit Hilfe von Facebook den perfekten Doppelgänger, bzw. die perfekte Doppelgängerin zu finden. Gestartet wurde am 30. März. Wer den besten Lookalike mobilisiert, gewinnt die Challenge. Das interessante Experiment ging – man ahnt es – sofort viral.
Während sich die beiden männlichen Mitstreiter noch schwer tun, wirklich gute Doppelgänger zu finden, hat sich Niamh bereits nach Zwei Wochen mit einem ihrer unbekannten Zwillinge getroffen. Obwohl Niamh Einsendungen aus der ganzen Welt erreichten, lebt ihr bestes Pendant nur eine Stunde von ihr entfernt. Das Video des Treffens wurde in wenigen Tagen bereits fünfeinhalb Millionen mal angeschaut. Der Film heisst übrigens «Meeting my Doppelgänger» – nur so, falls Ihnen bisher auch nicht bewusst war, dass das Wort im Englischen 1:1 mit Umlaut verwendet wird.
«Twin Strangers» läuft noch eine Woche lang. Auf ihrem Blog halten die Drei über ihre Suche auf dem Laufenden. Falls Sie aussehen wie jemand aus dem Trio, melden Sie sich doch. Die berühmten 15 Minuten Ruhm wären Ihnen garantiert. (hae)
