Federer und Helvetia werden sich nicht einig
Die Tage von Roger Ferderer als Werbeträger für Versicherungen könnten gezählt sein. Der Tennisstar wird sich mit Helvetia nicht einig.
Wie die Schweiz am Sonntag schreibt, will Helvetia die Marke Nationale Suisse nach dem Kauf im letzten Jahr verschwinden lassen. Nationale Suisse ist Sponsoring-Partner Federers. Nach dem Verschwinden der Marke im nächsten Mai bräuchten Federer und Helvetia einen neuen Vertrag, der Deal kann nicht einfach übernommen werden. Der Werbeslogan «Herkunft verbindet» der Basler Versicherung Nationale Suisse spielt auf Federers Geburtsort an. Helvetia hingegen wird als Ostschweizer Firma wahrgenommen.

In St. Gallen scheint das Interesse an einem Federer-Sponsoring gering zu sein. Helvetia sponsert nicht einzelne Sportler, sondern Themenbereiche wie zum Beispiel den Skisport. Ein entsprechender Einstieg in den Tennis-Sport soll nicht geplant sein.

Wird sich Helvetia mit Federer nicht einig, wird dieser zu einer Art Werbe-Rentner, der nicht mehr werben muss, aber dennoch Geld erhält – zwei Millionen Franken pro Jahr sollen es laut Sonntagszeitung sein. Ganz aus der Werbung zurückziehen muss sich Federer dennoch nicht, seine Millionen-Engagements mit Firmen wie Jura, Sunrise, Lindt oder Credit Suisse laufen unverändert weiter. (hae/SaS)
