Zu guter Letzt: Ersäufnis

Alkoholisiert schwimmen gehen ist eine dumme Idee. Gar nicht dumm: Die australische Kampagne, die darauf aufmerksam macht.

Angeheitert schwimmt es sich nicht besser, sondern gefährlicher. So steigt beispielsweise das Risiko eines Kreislaufschocks im Wasser – der sogenannte Badetod – erheblich, wenn man vor dem Badeplausch zu tief ins Glas geschaut hat. Auch werden durch den Alkohol zahlreiche körpereigene Schutzmechanismen, welche bei einer Notsituation wirken, vermindert und behindert.

dontdrink

Die australische Kampagne #DontDrinkAndSink ruft in Erinnerung, dass Alkohlkonsum und Badeplausch nicht zusammengehören. Die Agentur 303Lowe aus Sydney hat im Dezember drei Spots kreiert, die gänzlich ohne Schockbilder und Dramatik auskommen. Der Schauspieler Dan Ewing, Pro-Skater Corbin Harris und die Fernsehmoderatorin Erin Molan geben den vermeintlichen Alkoholwerbungen ein – für australische Begriffe – prominentes Gesicht. Und auch wenn diesseits der Erdkugel noch lange nicht Sommer ist – im Hinterkopf behalten können wir die Botschaft ja trotzdem mal. (hae)
 

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