NZZ steigert Zahl der Digitalabos um fast 50 Prozent
Über 16600 Personen haben eine digitale Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung oder der NZZ am Sonntag abonniert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um rund 48 Prozent.
Im Gegensatz zu vielen anderen Verlagen setzt die NZZ bei ihren Abonnementen auf ein kanalübergreifendes Modell. Ob Print, E-Paper (Replica) oder auf NZZ.ch: Die Leserinnen und Leser entscheiden selbst, auf welchem Kanal und mit welchem Gerät sie die NZZ-Inhalte lesen möchten. Dass diese Gesamtstrategie erfolgreich ist, bestätigt die heute veröffentlichte Auflagenbeglaubigung der Wemf. Diese weist insgesamt 16634 verkaufte Digitalabos für die NZZ aus. Davon entfallen 9710 Abos auf die Neue Zürcher Zeitung und 6924 auf die NZZ am Sonntag. Ihre verbreitete Replica-Auflage konnte die NZZ gegenüber dem Vorjahr sogar auf über 34000 verdoppeln.
Dank der gestiegenen Replica-Auflage konnte die Neue Zürcher Zeitung (Schweizer Ausgabe) den Rückgang im Print kompensieren: Mit einer verbreiteten Auflage von total 114209 blieb sie praktisch stabil (–0,9 Prozent), der NZZ am Sonntag gelang sogar eine Steigerung um 2,5 Prozent auf 135805.
«Die aktuellen Auflagezahlen machen einmal mehr deutlich, dass unsere Leser vermehrt digitale Kanäle nutzen, um unsere Inhalte zu konsumieren. Darum ist es wichtig, dass nicht nur die Leser der gedruckten Ausgabe, sondern auch die Leser der digitalen Replicas von der Wemf erfasst werden», erklärt Steven Neubauer, Leiter Marketing & Produkte NZZ. Für Chefredaktor Markus Spillmann zeigen die neuesten Ergebnisse, dass «wir die führende Position der NZZ im hochwertigen Journalismus auch im digitalen Zeitalter nicht nur erfolgreich verteidigen, sondern weiter ausbauen können».

