Zu guter Letzt: Phishing for Dummies

Waren Phishing-Mails früher gefährlich, so sind sie heute in den meisten Fällen lustig. Und beinahe schon bemitleidenswert. Zwei schöne neue Beispiele.

Dank modernen, ausgeklügelten und erbarmungslosen Spamfiltern bekommen beispielsweise Gmail-Benutzer schon lange nichts mehr mit von Phishing- und sonstigen Betrugsversuchen. Etwas weniger genau nimmt es scheinbar der E-Mail-Dienst unseres Mutterhauses. Der drückt gerne einmal ein Auge zu und lässt auch Nachrichten durch, die eigentlich irgendwo hängen bleiben müssten. Das hat den Vorteil, das wir im Gegenzug wirklich alles von Ihnen erhalten, was wir sollen. Auch wenn wir leider nie alle Mitteilungen veröffentlichen können.

So hat uns bereits am Montag eine gewisse Mihaela Adam die frohe Botschaft überbracht, dass wir etwas auszahlbares gewonnen hätten. Was oder wieviel es ist, lässt sie offen – Überraschung muss sein!

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So viel Glück zum Wochenstart, gleich ausfüllen das Formular. Wenn wir schon dabei sind, können wir auch gleich die Unterlagen für Mastercard unterzeichnen. Die Kreditkartenfirma hat wie es scheint die Innenpolitik aktualisiert und kommuniziert dies mit einem besonders vertrauenserweckenden Schreiben:
 

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Wenn das das aktuelle Phishing-Niveau sein soll, muss man sich vermutlich bald Sorgen um diese vom Aussterben bedrohte Gattung machen. Vielleicht sollte man die traditionelle Branche ab und zu unterstützen, indem man ihren Aufforderungen nachkommt und sich etwas betrügen lässt. «Die müssen schliesslich auch von etwas leben.» (hae)

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