AZ Medien: Nur noch 1,8 Millionen Franken Gewinn

Die AZ Medien haben 2013 ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 28,6 Millionen Franken erzielt. Das im Vergleich zum Vorjahr deutlich tiefere Unternehmensergebnis von 1,8 Millionen Franken resultiert aus Abschreibungen, Investitionen sowie Portfolioveränderungen.

Der Gruppenumsatz liegt mit 242,2 Millionen Franken um 9,5 Millionen Franken (portfoliobereinigt –6,2 Millionen Franken) unter dem Vorjahr, laut Mitteilung hauptsächlich resultierend aus rückläufiger Umsatzentwicklung im Kerngeschäft. Operativ schlägt dabei der Umsatzrückgang im Rubrikenmarkt mit mehr als 4 Millionen Franken am stärksten negativ zu Buche. Positive Effekte verzeichnen das Abonnementsgeschäft, die Geschäftsbereiche Druck und TV, ebenso der Buchverlag. Die starke regionale Verankerung und die diversifizierte Unternehmenstätigkeit konnten die anhaltend schwierige Marktentwicklung nicht vollkommen kompensieren. Dank Kostendisziplin in allen Bereichen erzielten AZ Medien einen EBITDA von 28,6 Millionen Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 13,3 Prozent. Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichnet das Geschäftsjahr 2013 keine Sondereffekte und Akquisitionen.

Im vergangenen Geschäftsjahr konnten Darlehen und Hypotheken im Umfang von sechs Millionen Franken abgelöst werden. Mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 48,7 Prozent verfügen AZ Medien trotz hoher Investitionstätigkeit über eine solide Kapitalbasis. Der Verwaltungsrat der AZ Medien hat 2013 Investitionen von gesamthaft über 45 Millionen Franken genehmigt, insbesondere für die neue Druckmaschine, den neuen Sender TV24 und die Beteiligung am Mobile-Newsportal Watson. AZ Medien investieren damit in drei zentrale Säulen des Mediengeschäftes – ins traditionelle Zeitungsgeschäft, ins TV-Geschäft und in die digitale Zukunft.

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Der Geschäftsbericht der AZ Medien wird Anfang Mai auf Azmedien.ch publiziert. Die Generalversammlung findet am 23. Mai 2014 statt.

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