Zu guter Letzt: Obama offline – Pope@net

Barack Obama hat noch nie getwittert. Dies räumte der US-Präsident am Montag vor Studenten während seiner Asienreise ein. Seine Finger seien zu ungeschickt, um Sachen ins Telefon zu tippen. Währenddessen kämpft der Papst hartnäckig gegen sein verstaubtes Image an.

Obamas Tweets sind also alle gefaked – Skandal! In US-Blogs zeigte sich darauf mancher enttäuscht über die Enthüllung – immerhin zählt Obamas Twitter-Seite zu den populärsten: 2,6 Millionen «folgen» ihm. Auch wenn wohl nur wenige richtig daran geglaubt haben, dass Mr. President himself für die Tweeds verantwortlich ist – ein wenig schmerzt die Wahrheit trotzdem.
Während das Oberhaupt der Amerikaner mit der modernen Technik nicht so richtig warm werden will, kämpft dasjenige der Katholiken hartnäckig gegen sein verstaubtes Image an: Wie Bischof Claudio Maria Celli in einem Interview mit dem TV-Sender Italia 1 erzählte, weiss der Papst die neuen Technologien zu schätzen – er surft im Internet und schreibt E-Mails. Wer hätte das gedacht. Allzu begeistert scheint er von der modernen Kommunikation dann aber doch nicht zu sein: Seine elektronische Post werde zwar vom Vatikan verschickt, eine eigene E-Mail-Adresse habe er aber nicht, so der Bischof. Der Papst könne natürlich nicht die Millionen von E-Mails beantworten, die täglich eintreffen würden. «Ich bin aber sicher, dass er für alle jene Personen betet, die ihm schreiben». Und wer sich nicht mit einem Gebet zufrieden geben will, hat Gott sei Dank immer noch die Möglichkeit, den Papst auf Pop2you.net virtuell zu treffen.
(Quelle: SDA)

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