Zu guter Letzt: McNimmerwiedersehen

Burger King Norwegen hatte genug von falschen Facebook-Fans und stellte die Gefolgschaft mit Gratis-Big-Macs auf die Probe.

Mehr als 38’000 Facebook-Follower beherbergte die norwegische Burger-King-Seite. Im Social-Media-Jargon wird von «Fans» gesprochen – in der Realität ist die Verbundenheit mit den gelikten Unternehmen meist genau so gross, wie mit 90 Prozent der sogenannten «Freunde»: Man ist sich gegenseitig bestenfalls egal. Oder im Fall der Fanseiten: Man postet an die Pinwand, wie viel besser die Konkurrenz ist. Burger King, beziehungsweise die Agentur Dist Creative, mistete die falschen Fans aus, statt sich mit hohen Like-Zahlen zu brüsten. Die alte Facebook-Seite wurde geschlossen. Wer Fan der Neueröffneten werden wollte, musste…einen Big-Mac-Gutschein ablehnen. Wer sich hingegen für den Parade-Burger der Konkurrenz entschied, wurde im Gegenzug auf Lebzeiten von der Burger-King-Fanseite verbannt. Im Rahmen des «Whopper-Sellout» speckte Burger King die Fanseite um 30’000 Follower ab, verschenkte tausend Big Macs und lebt seither in trauter Harmonie mit knapp 9000 treuen Fastfood-Jüngern. (hae)

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whoppersellout

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