Zu guter Letzt: Nicht krank googeln

Das Internet ist voll von Informationen über Krankheiten und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Das kann in Einzelfällen hilfreich sein – meist macht Krankheiten googlen aber nur noch mehr krank.

Man durchforstet das Internet, um sich von der aufsteigenden Beunruhigung zu befreien, doch dann versetzt einen das, was man findet, erst recht in Panik. Denn fast jedes körperliche Symptom kann Anzeichen einer tödlichen Krankheit sein.

Jedes Symptom weist im Internet aber auch auf eine ganze Palette an Krankheiten hin. Oder anders gesagt: Man bekommt von Google nicht nur eine Diagnose, sondern viele gestellt. Das brachte die brasilianische Agentur Festo auf den Claim: You cant trust in a diagnosis with 2'110'000 results. Search for a reliable doctor. Das dazugehörige Plakat von Festo fordert auf, bei körperlichen Beschwerden lieber professionelle Unterstützung zu suchen und sich dafür bei der Krankenkasse Amil versichern zu lassen.

1.1.cardiologist
 

Von richtigen Ärzten bekommt man eine einzige Diagnose gestellt, nicht 2'110'000. Oder zumindest höchstens so viele, wie man Ärzte fragt. (sis)

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