Zu guter Letzt: Gut aufgelöster Weltuntergang

Ultra HD Fernseher haben eine derart hohe Auflösung, dass sich das Bild von der Realität kaum unterscheiden lässt. LG nutzt dies für einen Streich mit der versteckten Kamera.

Langsam aber sicher besitzen die meisten Menschen einen Full-HD-Fernseher. Immer mehr TV Sender werden in HD-Qualität angeboten. Meist kein echtes Full-HD, wie wir es von Blue Rays kennen, sondern auf 720p beschränkt. Wer die flimmernden Röhrenbildschirmen (und die damit verbundenen Probleme wie Signalstörungen) noch in Erinnerung hat, schätzt die heutige, kristallklare Bildqualität umso mehr. Und man könnte denken: Jetzt reichts, mehr brauchen wir nicht.

Brauchen wir doch – zumindest wenn es nach dem Willen der Industrie geht. Denn der nächste Technologiesprung steht vor der Tür: Ultra High Definition. In zwei Varianten: 4k und 8k. Während erstere eine viermal höhere Auflösung bietet als heutige Full-HD-Bildschirme, verfeinert die 8k-Technologie das Bild 16 mal (7680 x 4320 Pixel).

LG ist eine der führenden Firmen im Umgang mit dem kommenden Bildstandard. Und kann es folglich nicht erwarten, die zur Zeit noch sündhaft teuren Geräte im grossen Stil unter die Leute zu bringen. Um zu demonstieren, wie realitätsnah die hochaufgelösten Ultra HD-Bilder wirken, hat der südkoreanische Elektronik-Hersteller in Chile einen Spass mit der versteckten Kamera organisiert. Bereits 2012 hatte LG mit einem Schock-Spass für Herzstillstand-Momente gesorgt und den Boden eines Fahrstuhls mit Bildschirmen augekleidet (Zu guter Letzt berichtete). Diesmal lud er zum Vorstellungsgespräch und ersetzte das Bürofenster dem ersten 84 Zoll Ultra HD-TV. Ob man deswegen die armen Leute immer so erschrecken muss, sei dahingestellt. (hae)

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