Zu guter Letzt: 100 Millionen Euro verpulvern

100 Millionen Euro für einen Fussballspieler – man nimmt den alljährlichen Transfer-Irrsinn gar nicht mehr richtig wahr. Was die Summe wirklich bedeutet, hat Zeit.de schön visualisiert.

Zugegeben: Gareth Bale lässt Fussballfans seit Jahren warm ums Herz werden. Einer derjenigen Spieler, denen man ihren Mehrwert auf dem Platz ansieht, ohne mühsame Badi-Trickli ertragen oder versteckte Taktik-Geniestreiche interpretieren zu müssen. Bale machte auf dem Platz schon immer den Unterschied, rannte allen davon, behielt den Ball und versenkte diesen zum Beispiel im Tor.

Trotzdem: Dass der hochverschuldete Verein Real Madrid 100 Millionen Euro – also rund 125 Millionen Franken – für ihn bezahlt, ist gar nicht mehr fassbar. Die meisten Menschen können sich unter diesem Betrag nichts vorstellen. Abhilfe bietet Zeit.de mit einer schönen Illustration. Sie zeigt, dass man dafür beispielsweise eine Boeing 737 Max 8 kaufen könnte. Hätten Sie gedacht, dass ein Verkehrsflugzeug 100 Millionen Euro kostet? Zumindest ist es wahrscheinlich im Unterhalt günstiger als ein Spitzenfussballer, der nach der Übernahme mit absurden Lohnzahlungen zufriedengestellt werden muss. Auch könnte man auch drei ICE-Züge oder fast 1000 Porsche Carrera S kaufen. Oder 405 Merkels ein Jahr lang beschäftigen. Die Illustration finden Sie unter diesem Link.

Alternativ könnte man mit dem Geld auch 468'000 Jahre lang die Werbewoche abonnieren. Falls Sie weniger langsfristig planen und alles etwas vorweg nehmen: Im Kombi-Abo mit dem Media Trend Journal wären Sie zumindest für die nächsten 388'000 Jahre auf der sicheren Seite. Sie müssen sich nicht sofort festlegen, wir erwarten Ihre Antwort gerne innerhalb der nächsten 10'000 Jahre. (hae)

Bildschirmfoto-2013-09-05-um-18.36.23

 

More articles on the topic