Zu guter Letzt: Happy Katzentag
Am 8. August ist internationaler Katzentag. Parship.ch hat sich der Thematik angenommen und eine Studie veröffentlicht.
Die Studien der Schweizer Partnersuch-Portale legen regelmässig verblüffende Tatsachen an den Tag (wir erinnern uns: Werbewoche.ch/zu-guter-letzt-wer-haette-das-gedacht). Anlässlich des Katzentages (wer kennt ihn nicht…) hat Parship.ch wieder die Umfrage-Maschinerie angeworfen. Leider wurden die Ergebnisse von den meisten Medien ignoriert. Stattdessen war die Hunde-Gähn-Studie in aller Hun.., pardon Munde. Am KATZENTAG! Unerhört! Deshalb soll an dieser Stelle auf die wichtigsten Erkenntnisse der Parship-Katzenhalterforschung hingewiesen werden.
Ein Drittel der Singles besitzen ein Haustier. Bei den Frauen ist der Katzenanteil mehr als doppelt so hoch wie der Hundeanteil (23 Prozent vs. 10 Prozent). Männer sind diesbezüglich (…) etwas ausgeglichener (zehn Prozent vs. sieben Prozent). In der Zentralschweiz ist der alleinstehende Tierhalteranteil am geringsten: Nur 18 Prozent trauen sich einen samtpfotigen oder kaltschnauzigen Partner zu.
Zwar mögen 44 Prozent aller Singles Hunde und Katzen gleichermassen. Aber der internationale Katzentag würde seinen Namen nicht verdienen, wenn vom Rest nicht 25 Prozent klar dem Stubentiger den Vorzug gäben – und nur 16 Prozent dem Hund. 15 Prozent mag überhaupt nichts. Diese warmherzige Spezies findet man besonders häufig Basel und in der Zentralschweiz. Mittelländer, Zürcher und Berner Singles hingegen sammeln zumindest in dieser Beziehung Pluspunkte.
Wirklich interessant wird es allerdings erst, wenn es um die Eigenschaften geht, die den jeweiligen Tierhalterinnen und Tierhaltern zugeschrieben werden. Auch hier hat die Katzenfraktion die Nase vorn: als «verschmust» (66 Prozent), «umsorgend» (46 Prozent) und «zärtlich» (49 Prozent) wird sie eingeschätzt. «Sportlich» (ein Prozent), «dominant» (drei Prozent) und «sexy» (vier Prozent) hingegen ist Fehlanzeige. Umgekehrt verhält es sich bei den Hundehalterinnen und Hundehaltern: Sie werden zwar als «naturverbunden» (66 Prozent) und «aktiv» (46 Prozent) eingeschätzt, hingegen bleibt der Schmusefaktor (acht Prozent) und die Zärtlichkeit (vier Prozent) schmerzlichst auf der Strecke. Und punkto «Humor» (drei Prozent) und «Sexyness» (ein Prozent) gehen die Hundefreunde vollends unter. Klarer Sieg für die Katzen – happy Katzentag!
Das Fazit liegt auf der Hand: Das Image des Haustieres färbt auf den Besitzer ab. Zu diesem Schluss kommt auch Parship.ch und titelt: «Image des Haustieres färbt auf den Besitzer ab». Dies sollte im Hinterkopf behalten, wer in Betracht zieht, sich in nächster Zeit als Haustier einen störrischen Esel oder eine falsche Schlange anzuschaffen. (hae)


