Zu guter Letzt: Arbeitsverbot für ausländische Medien in Teheran per SMS verkündet

Regelmässig werden im Iran Journalisten festgenommen, werden Gefängnisstrafen verhängt, zwingt die Verfolgung durch die iranische Regierung regimekritische Medienvertreter zur Heimatflucht. Nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen steht das Land auf der Liste der grössten Jorunaliste-Gefängnisse der Welt von Reporter ohne Grenzen gar auf Platz eins. Nun wendet die iranische Führung eine weiter Methode an: ein Arbeitsverbot für ausländische Medien wurde per SMS verkündet.

Die iranische Führung hat am Samstag für ausländische Medienvertreter ein dreitägiges Arbeitsverbot in der Innenstadt verhängt. Damit soll eine Berichterstattung über neue Proteste unterbunden werden, die ab
Montag zum Tag der Studenten erwartet werden. Am Samstag informierte das Kulturministerium alle ausländischen Redakteure und Pressefotografen per SMS, dass ihre Arbeitserlaubnis in der Innenstadt vom 7. bis 9. Dezember vorläufig aufgehoben sei.
Auf den verschiedenen Websites und sozialen Netzwerken der Studenten und auch der Opposition waren gemäss SDA bereits Aufrufe zu Versammlungen und Protesten gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad verbreitet worden.

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www.sda.ch

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