Sonntagsblick: Christine Maier wird Chefredaktorin
TV-Journalistin Christine Maier übernimmt per 1. November 2013 die Chefredaktion des Sonntagsblick. Rolf Cavalli, der den Sonntagsblick seit November interimistisch geleitet hat, will sich als Chefredaktor von Blick.ch auf den Online-Bereich konzentrieren.
Die frühere Redaktionsleiterin der SRF-Diskussions-Sendung «Club» und heutige Moderatorin des SRF-Nachrichtenmagazins «10vor10» übernimmt per 1. November 2013 die Leitung des Sonntagsblick.
Rolf Cavalli, der den Sonntagsblick seit November 2012 interimistisch leitet, konzentriert sich als Chefredaktor von Blick.ch wieder ganz auf den Online-Bereich der Blick-Gruppe. Cavalli bleibt Vorsitzender der Chefredaktoren im Newsroom sowie Chef aller digitalen Kanäle der Blick-Gruppe.
Marc Walder, CEO von Ringier, zur neuen Leitungsstruktur: «Ich freue mich ausserordentlich, dass wir mit Christine Maier eine der arriviertesten und vielseitigsten Journalistinnen als Chefredaktorin der grössten Sonntagszeitung der Schweiz gewinnen konnten. Rolf Cavalli wird als Chefredaktor von Blick.ch neben dem Tagesgeschäft vor allem die digitale Weiterentwicklung der Blick-Gruppe vorantreiben und im Newsroom das damit verbundene Change Management steuern.»
Christine Maier studierte nach der Wirtschaftsmatura fünf Semester Jura an der Universität Zürich. Mit 21 Jahren begann sie ihre TV-Karriere, war ab 1987 in unterschiedlichen Funktionen beim Schweizer Fernsehen SRF tätig, zwischen 1991 bis 1998 auch beim ZDF sowie dem Bayerischen Rundfunk. Von 1990 bis 1995 arbeitete sie fünf Jahre lang im Print-Journalismus bei der Schweizer Illustrierten. 2001 kam sie als Redaktorin und Moderatorin zur Sendung «Zischtigsclub», später «Club» und übernahm 2006 die Redaktionsleitung. Seit Sommer 2011 ist Maier beim Nachrichtenmagazin «10vor10». Die Tätigkeiten beim Schweizer Fernsehen gibt Maier auf, wie SRF am Dienstag mitteilte.
Bezüglich Chefredaktion des Blick wird laut Mitteilung die definitive Lösung in den nächsten Wochen erwartet. Marc Walder und Andrea Bleicher, welche die grösste Bezahlzeitung der Schweiz seit Februar 2013 interimistisch leitet, nehmen sich Zeit zur Regelung der noch offenen Punkte.
