SW ruft zu einvernehmlicher Lösung auf

Die Schweizer Werbung SW ist äusserst beunruhigt über den Zwist um die TV-Nutzungsdaten. Dieser kompromittiere die ganze Branche. Daher ruft der Dachverband alle Konfliktparteien zu einer einvernehmlichen Lösung auf.

Man appelliere an alle beteiligten Parteien im Konflikt um die Validität der Mediapulse-Daten, im Interesse der gesamten Medien- und Kommunikationsbranche mit höchster Dringlichkeit eine einvernehmliche Lösung zu suchen. Es dürfe nicht sein, dass Partikularinteressen, selbst wenn sie teilweise berechtigt seien, einen derart wichtigen Prozess unbesehen von den Folgen für die Gesamtheit torpedieren. Der damit einhergehende Verlust an Glaubwürdigkeit und Vertrauen in der Öffentlichkeit, in der Politik und bei den Behörden könne sich die Branche gerade heute nicht leisten. Nur mit gemeinsamen Anstrengungen gelinge es, die Herausforderungen des gegenwärtigen Medien- und Nutzungswandels zu meistern.

Der Dachverband sei sich bewusst, dass bei der Einführung des neuen Messsystems Probleme aufgetreten seien, die verständlicherweise zu Unsicherheit und teilweiser Unzufriedenheit geführt hätten. Gleichzeitig bitte die SW die direkt betroffenen Akteure darum, im Hinblick auf das Ganze Augenmass zu wahren. Man unterstütze zudem alle Bemühungen, insbesondere eine unabhängige Schiedsinstanz, die dazu beitragen würden, derartige Konflikte in Zukunft in angemessener Frist zu lösen.

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