Zu guter Letzt: Internet «mit Mass»

«Jederzeit erreichbar, bei Gesprächen ständig mit einem Auge auf dem Smartphone, digitales Mobbing» - Generation 2.0, sind das die Töne der Zukunft?

Oder ist das bloss eine Beschreibung der Jugend, die wie üblich einfach gerne die neuesten Technologien und digitalen Fortschritte für sich nutzt? Das Nationale Programm Jugend und Medien hat zusammen mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW die Broschüre «Medienkompetenz – Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien» herausgegeben. Darin heisst es, dass bereits knapp 80 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone hätten. Und «Digitale Medien bieten nicht nur Chancen, sie bergen auch Gefahren», warnt die Broschüre.

Doch wer kritisiere, dass die Jungen süchtig nach den neuen Kommunikationsmitteln seien, mache es sich zu einfach, sagte Rickli im Interview mit dem Sonntagsblick. Die Zürcher SVP-Nationalrätin kehrt nach einem Burnout in die Politik zurück. Vor ihrer Auszeit hatte sie intensiv über Facebook und Twitter kommuniziert. «Das Internet ist in der politischen Kommunikation nicht mehr wegzudenken», erklärte Rickli im Interview weiter. Die Zukunft liege für sie in der Internetnutzung «mit Mass». Die Aufforderung «massvoll!» ist also nicht nur an Kinder und Jugendlichen gerichtet. (uma)

Teaserbild: Broschüre «Medienkompetenz – Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien»

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