Swissinfo.ch mit Spezialpreis Nicolas Bouvier ausgezeichnet
Das Genfer Büro der Internetplattform Swissinfo.ch ist mit einem Spezialpreis Nicolas Bouvier für die redaktionelle Berichterstattung über Genf ausgezeichnet worden. Vergeben wurde der Prix Bouvier zum dritten Mal in diesem Jahr vom Schweizer Presse Club in Genf.
Die vier in Genf tätigen Journalistinnen und Journalisten Kuniko Satonobu, Simon Bradley, Mohamed Cherif und Frédéric Burnand berichten in den Sprachen Japanisch, Englisch, Arabisch und Französisch regelmässig über internationale Organisationen, Verhandlungen und Verträge. Die Auszeichnung sei auch eine Anerkennung für das neue redaktionelle Konzept von Swissinfo.ch, das schwergewichtig auf Analysen, Hintergrundberichte, Interviews und multimediale Reportagen setze, heisst es in einer Swissinfo-Mitteilung. Die neun Swissinfo-Sprachen werden im kommenden Jahr durch ein russischsprachiges Angebot ergänzt, welches die Schweiz und ihre internationalen Beziehungen einem russischsprachigen Publikum näher bringen soll.
Vergeben wurde der Prix Bouvier zum dritten Mal in diesem Jahr vom Schweizer Presse Club in Genf. In Erinnerung an den 1998 verstorbenen Reiseschriftsteller und Fotografen Nicolas Bouvier werden Journalisten sowie Medienorganisationen ausgezeichnet, welche mit qualitativ hochstehenden Beiträgen über die Vereinten Nationen, Menschenrechte, humanitäre Hilfe, Flüchtlinge, Migration, Gesundheit, Arbeit und den internationalen Handel berichten.
Swissinfo.ch richtet sich heute in erster Linie an ein internationales, an der Schweiz interessiertes Publikum sowie an die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer. Der internationale Dienst der SRG biete freie Meinungsbildung im Hinblick auf die Ausübung ihrer politischen Rechte in der Schweiz (Abstimmungs- und Wahldossiers), heisst es in der Swissinfo-Mitteilung. Er soll eine spezifisch schweizerische Gesamtsicht sowie schweizerische Standpunkte zu internationalen Ereignissen und Entwicklungen vermitteln und die Sicht des Auslands über die Schweiz und deren Positionen widerspiegeln.
