Zu guter Letzt: Tupac Shakur (25)

Wenn es um Gölä geht, kennt Blick kein Pardon. Oder wie war das mit «Hip-Hop-Superstar Tupac Shakur (25)»?

Die Story war herzerwärmend: Blick-Stammgast Gölä holt bei seinem Hallenstadion-Konzert Sprössling Mike auf die Bühne. Der mag Rap statt Mundart-Büezerrock, ist ansonsten aber ganz in Ordnung («Statt Rock gibts jetzt Büezer-Rap»). Und der gemeinsame Auftritt war – Blick.ch hat den Videobeweis – erfrischend gut. Da hat man sich selbst als 15-Jähriger das Bier mit dem Vater «als Belohnung für den Auftritt» redlich verdient.

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Bild: Ausschnitt Sonntagsblick, 11. November 2012
 

Einen Schönheitsfehler leistet sich die Berichterstattung aber trotzdem. Tupac Shakur, Mikes grosses Vorbild, ist nicht 25, sondern tot. Und dies seit nebensächlichen 16 Jahren. Das muss man natürlich nicht wissen, aber man kann. Immerhin hat der junge Mann 75 Millionen Tonträger verkauft und gilt bis heute als Ikone der Musikgeschichte. 

Übrigens: Gölä und Tupac (2Pac) tauchten nicht das erste Mal gemeinsam in einem Blick-Artikel auf. Bereits 1999 fragte sich der inzwischen pensionierte (aber nicht minder legendäre) H. Elias Fröhlich, wieso Musiker wie «der vor zwei Jahren erschossene 2Pac» in den US-Charts «tierisch abräumen» («Die spinnen, die Amis!»). Vielleicht, weil sie damals noch «tierisch» bekannt waren. Aber das war zu jener Zeit auch Gölä, der für sein Dreifach-Platin das Fazit «Sieg! Bravo, Gölä!» erhielt. (hae)

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Bild: Smd.ch / Blick, 22. Januar 1999

 

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