Zu guter Letzt: Rituale um rauchende Köpfe und Rauchopfer
Am 23. September kommt die neue, und deswegen nicht weniger unsinnige Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» zur Abstimmung. Nachdem die Initianten langsam an Zustimmung verlieren, kommt nun auch noch Einspruch mit unerwarteten Argumenten.
Fumoirs, Schutz vor Passivrauchen, Gesundheitsrisiken, … Die Argumente für und wider die Volksinitiative sind alle bekannt und in Diskussionen längst breitgetreten. Doch nun wird ein Argument unerwartet neu aufbereitet, von Zigarren Mangeng, Rheineck. Das Unternehmen hat heute Mittwoch in der NZZ für ein «Nein» gegen den «Zigarrenparagraph» geworben, mit einem interessanten Argument:
«Rauchopfer hatten immer etwas Sakrals, ja Rituelles. Es wird auch weiterhin so bleiben». Das könnte sogar zutreffen. Denn gemäss Tagesanzeiger vom Mittwoch würden laut einer SRG-Umfrage gerade noch 41 Prozent der Stimmbürger ein Ja zur Volksinitiative von sich geben. Sollte die Initivative dennoch angenommen werden, wird wohl bald in den Zeitungen zu lesen sein: «Weitere Rauchopfer in Zürcher Bar – Mehrer Besucher nach Genuss eines Glases warmer Milch unfreiwillig Teil eines unerlaubten Rituals». (uma)
