Zu guter Letzt: Au revoir, liebe Pressefreiheit

Prinzessin Caroline von Monaco ist – für Königshausinteressierte wird dies nichts Neues sein - nicht allzu gut auf die Boulevardpresse zu sprechen. Sie und ihr Mann Ernst August Prinz von Hannover wehren sich regelmässig gegen unerlaubte Veröffentlichungen von Bildern und Artikeln über ihr Privatleben.

Und erringen auch ab und einen einen fetten Sieg über die Paparazzi. Nun haben sie einen weiteren Erfolg erzielt: Das französische People-Blatt Paris Match muss sich auf der Titelseite bei den beiden entschuldigen. Paris Match hatte im September 2009 – ebenfalls auf der Titelseite – ein Foto von Caroline veröffentlicht und die Trennung des Paares vermeldet. Was laut Gericht die Privatsphäre und das Recht auf das eigene Bild von Caroline und Ernst-August verletzt.
Paris Match zeigte überhaupt kein Verständnis für das Gerichtsurteil und beklagte einen «extremen Eingriff in die Freiheit der Information». Man sei verurteilt worden, weil man die Wahrheit gesagt habe, so das Blatt. Wer darauf Wert lege, dass sein Familienglück mit Fotos verbreitet werde, könne derselben Presse nicht die Veröffentlichung unliebsamer Informationen vorwerfen. Redaktionschef Olivier Royant wertete das Urteil gar als Beleg für den Niedergang der Pressefreiheit in Frankreich…

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