Zu guter Letzt: Der Gemächt-Grüsel im Kinderkatalog
Der Blick ist bekanntlich Weltmeister im Aufdecken von allerlei Grüsel-Skandalen. Der neuste Coup des Boulevardblatts: Ein Grüsel-Werbefoto im La Redoute-Kinderkatalog.
Auf der Website Laredoute.fr war doch tatsächlich während mehrerer Stunden ein Werbefoto aufgeschaltet, das fröhlich spielende, in Bademode gekleidete Kinder am Strand zeigte. Im Hintergrund ein «splitterfasernackter Mann», der «mit hängendem Gemächt aus dem Wasser stapft». Also nein! Da fragt sich der Blick natürlich, wie es sein kann, dass es dieses Grüsel-Foto durch alle Instanzen hindurch bis zur Veröffentlichung schaffte. Das fragen wir uns auch. Übrigens soll es seit der Veröffentlichung des Fotos auf Twitter und Blogs «Spott und Häme» hageln. Die allgemeine Meinung zum Grüsel-Foto geht dabei in Richtung «peinlicher Fauxpas». Nur ein paar wenige vermuten hinter der Aktion eine «versteckte Botschaft eines pädophilen Marketingprofis». Über «versteckt» liesse sich wohl diskutieren, ebenso über «Profi».
Ganz so tragisch ist die Geschichte ja nun auch nicht: Immerhin war das Gemächt «hängend» und nicht sonstwie. Wie dem auch sei, das Foto wurde glücklicherweise nach wenigen Stunden vom Netz entfernt. Natürlich macht es weiterhin fleissig in der virtuellen Welt die Runde – dem Screenshot sei Dank. Anzuschauen ist das Werk beispielsweise auf Blick.ch.
