Zu guter Letzt: Occupy Christmas Tree

Die Occupy Bewegung startet am 1. Dezember einen Adventskalender, der jeden Tag im öffentlichen Raum eine aktivistische Überraschung beinhaltet. Die Themen des Kalenders gehen von «Verteilen einer Dankwährung» über «Bouillons statt Fonds» zu «Occupy Christmas Tree» bis hin zu «Samichlaus & Schmutzli kontrollieren konformes Verhalten».

Die Aktionen werden von der Neuen Dringlichkeit und Occupy-AktivistInnen organisiert und durchgeführt. Der Auftakt findet am heute, Donnerstag, im Rahmen der Ausstellung «Dada New York II» im Cabaret Voltaire in Zürich statt. Jede und jeder ist eingeladen, eigene Ideen für den Kalender einzubringen. Die Orte und der genaue Ablauf der Adventskalender-Aktionen werden jeden Morgen beim Informationszelt der Occupy-Bewegung am Stauffacher und auf der Homepage Occupzuerich.ch angekündigt.
Mit dem Adventskalender wollen die Aktivisten der Occupy-Bewegung und die Künstlergruppe «Neue Dringlichkeit» systemkritische Akzente in der konsumgeprägten Weihnachtszeit setzen. Die Adventskalender-Überraschungen sollen Passanten in der Öffentlichkeit zum Denken anregen und aufzeigen, dass die gesellschaftlichen Regeln mensch-gemacht sind und die Welt veränderbar ist. Die Occupy Paradeplatz Bewegung solidarisiert sich mit der weltweiten Protestbewegung, die sich gegen das global marode Finanzsystem auflehnt und für neue Lösungen im wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenleben einsteht, heisst es in einer Mitteilung der Aktivisten. Die Bewegung ist online unter Occupyzuerich.ch, Occupy-switzerland.ch, auf Twitter unter occupyparadepl und auf Facebook, Occupy Zürich, zu finden.

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