Zu guter Letzt: Wie Yasni den Valentinstag rettet
Der Valentinstag steht wieder einmal vor der Tür. Die glücklich Verliebten dürfen sich freuen – es erwarten sie rote Rosen, goldene Ringe, romantische Restaurants und süsse Worte. Was aber, wenn man auf der Suche nach dem Mann oder der Frau fürs Leben noch nicht fündig geworden ist?
Dann könnte ein Blinddate Abhilfe schaffen. Spätestens seit den 1959-Jahren ist dies ein gängiges Mittel zur Partnersuche. Geeignete Rendezvous-Partner fand man früher über Kontaktanzeigen, Party-Hotlines oder kuppelfreudige Bekannte. Spätestens eine Woche vor dem Date begann man die Nervosität zu spüren, und die Neugier wuchs von Tag zu Tag. Doch am Tag des Treffens endeten die hoffnungsvollen Aussichten häufig mit einer Enttäuschung: Die Person war dann doch etwas zu vollschlank, redete ohne Unterbruch vorwiegend über sich selbst, oder es lief sonst irgendwas nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Doch die Zeiten haben sich geändert: Im Zeitalter des Internets ruft Yasni das Ende des guten alten Blinddates aus. Über die Personen-Suchmaschine finde man in Sekundenschnelle Informationen über den potenziellen Partner und könne so unerfreuliche Dates vermeiden, erklärt Yasni-Geschäftsführer Steffen Rühl. Binnen weniger Sekunden durchsuche der Dienst das gesamte Internet nach Namen und Begriffen. Angemeldete Nutzer können laut Rühl mit einem eigenen Profil ihre Reputation selbst steuern – Ego-Marketing und die Pflege des eigenen Rufs gewinnen im Internet würden zunehmend an Bedeutung gewinnen. Fragt sich, ob einen die Personen-Suchmaschinen wirklich so zuverlässig vor unerfreulichen Dates zu schützen vermögen – wenn doch so leicht am eigenen Ruf herumgeschraubt werden kann.
