Zu guter Letzt: Tot sein für einen guten Zweck
Ein britischer Taxifahrer – seit Januar diesen Jahres nicht mehr unter den Lebendigen – hat sich für ein nicht alltägliches Experiment zur Verfügung gestellt: Er wurde nach seinem Tod nach Art ägyptischer Pharaonen mumifiziert.
Die verantwortlichen Wissenschaftler unter der Leitung eines forensischen Pathologen haben den Leichnam entsprechend der Art und Weise, wie es vor 3‘000 Jahren die Ägypter taten, präpariert. Dazu entfernten sie ihm die inneren Organe bis aufs Herz und Gehirn und legten den Körper einen Monat lang in ein Salzbad. Anschliessend trockneten sie die Leiche in einem speziell dafür eingerichteten Raum und wickelten ihn in Leinentücher ein, um ihn vor Licht und Insekten zu schützen. Die Dokumentation des Ganzen wird gemäss Spiegel.de am Montag im britischen Fernsehen gezeigt.
Ob man das wirklich sehen will? Immerhin ist es für einen guten Zweck – die Wissenschaft freut’s mit Sicherheit. Und für die Mumie ist es auch nicht wirklich schlimm – es mache keinen Unterschied für ihn, soll der Mann vor seinen Tod gesagt haben. Er werde es nicht spüren. Hoffentlich spürt er sie wirklich nicht, die Blicke der unzähligen Menschen, die vor dem Fernseher hocken, Bier trinken, Chips essen und ihm dabei zuschauen, wie er älter und älter wird.
