Buzzer: Mund-zu-Mund Marketing etabliert sich im Schweizer Marketing

Buzzer ist mit insgesamt drei neuen Kampagnen für Ovomaltine Crunchy Cream, Held Eco Reinigungsmittel und Ebly (Mars Foods) als Mund-zu-Mund Agentur in das zweite Quartal 2011 gestartet. Eine aktuelle Untersuchung der Agentur zum Online Word of Mouth Marketing (eWoM) zeigt, dass Facebook Likes als Instrument für Online Empfehlungen überschätzt werden.

Online Word of Mouth (WoM) spiele eine immer stärkere Rolle, so die Agentur. Worauf es dabei ankommt, zeige ihre aktuelle Studie. Obgleich der grösste Anteil der Mund-zu-Mund Kommunikation von Konsumenten über Marken mit über 80 Prozent immer noch offline im realen Leben stattfinde, nehme die Bedeutung von Online stetig zu, allerdings anders als man denkt. Neue Studien von Keller Fay und Google bestätigen, dass Word of Mouth Gespräche vor allem Google Search Anfragen auslösen. Daher sei es wichtig bei Word of Mouth Kampagnen, die Konsumenten anzuregen vor allem Online Reviews auf Foren und Blogs zu schreiben, so die Agentur. Wo und wie welcher WoM Buzz erzeugt werden muss, hat Buzzer in einer Studie untersucht, bei der über 1´000 Produkttester von Buzzer zum Thema Online Word of Mouth befragt wurden. Dabei haben sich folgende Erkenntnisse ergeben:

1. In Social Media wird zwar viel weitererzählt, allerdings werden bei der Meinungssuche im Internet Online Shops und Bewertungsportale noch vor Social Media bevorzugt.

2. Bei der Glaubwürdigkeit ist Social Media nur noch auf Rang 4 und in punkto Meinungsbildung ist ein «Like» aktuell nur für 31 Prozent der Befragten wichtig, während Ratings, Nutzenbewertungen von Tests und Erfahrungen sowie ausführliche Rezensionen von Konsumenten erheblich höhere Bedeutung haben.

3. Die Buzzer Studie zeigt auch, dass automatisierte Social Media Tools – wie ein der «Teilen» Button – nur dann Sinn machen, wenn auch relevanter Inhalt als Kommentar mit verbreitet wird – ein Problem, das übrigens viele Facebook Fanpages haben, die nur über „Likers“ verfügen, aber über sonst keine Inhalte. Denn durch die Like-Inflation wird ein Like miottlwerweile von mehr als 40 Prozent der Befragten gar nicht mehr beachtet.

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