Wer sucht, der findet
Die erste Suchmaschine der Schweiz hat einen neuen Auftritt und bietet zahlreiche Verbesserungen an. Schoch & Sonders kommuniziert die News.
Seit dem 4. April integriert Search.ch die offiziellen Telefonbuchdaten von Swisscom Directories ins Telefonbuch. Neuerfassungen, Änderungen oder Ergänzungen eines Eintrages werden von der Suchmaschine direkt übernommen. Diese wichtige Neuerung bildete den Auftakt für eine Reihe weiterer Massnahmen, die jetzt in einer aktuellen Kampagne von der Markenagentur Schoch & Sonders beworben werden. «So aktuell wie schnell» ist das Motto der grössten Marketingkampagne in der Geschichte von Search.ch. Gleichzeitig präsentiert sich die erste Suchmaschine der Schweiz auch mit einem neuen Erscheinungsbild. Diese startete 1999 mit dem Schweizer Telefonbuch. Weitere Meilensteine waren 2004 eine selbst entwickelte Schweizer Karte, 2009 ein Routenplaner und jetzt auch die Möglichkeit zum Abrufen über iApp und weitere mobile Apps.
Starker Werbedruck
Die eben angelaufene Kampagne kommuniziert über Print-Sujets. Diese bauen auf den bei Search.ch am meisten gefragten Suchwörtern wie «Restaurant», «Coiffeur» oder «Arzt». Ein TV-Spot in allen drei Landessprachen wird auf Schweizer Top-Sendeplätzen geschaltet. 442 Ausstrahlungen in deutscher Sprache, 139 in der welschen Schweiz und 67 im Tessin versprechen grossen Werbedruck. Im Printbereich sind rund 2 Millionen Kontakte angestrebt. Neue Onlinewerbemittel locken mit einem Gewinnspiel, bei dem täglich Restaurantgutscheine verlost werden. Über diesen Wettbewerb will Search.ch auch ein Feedback seiner User zur neu gestalteten Startseite des Suchportals generieren. Abgerundet wird die Offensive mit einer Mobile-Kampagne.

STEPHAN OBWEGESER, CEO SEARCH.CH, ZUM NEUEN AUFTRITT

WW: Was steckt hinter dem Konzept der Werbekampagne?
Stephan Obwegeser: Das Konzept der Kampagne musste einerseits das neue Markenbild widerspiegeln und andrerseits unsere Bekanntheits- und Wissensziele stützen. Konkret ging es also darum, einen qualitativ hochwertigen Eindruck zu hinterlassen, ohne überheblich zu wirken. Die neuen Markenelemente mussten eingebaut werden, wovon das rote Quadrat sicher das Dominanteste ist. Dazu wollten wir unsere Botschaft transportieren. Ich bin der Meinung: Mit dem Claim «so aktuell wie schnell» haben wir diese auf den Punkt gebracht.
Was ist bei Search.ch anders oder besser geworden?
Schnell waren wir schon immer, zum Beispiel dank dem Feedback-Balken, dem extrem schlanken Webseitenaufbau sowie wenigen und gezielt eingesetzten grafischen Elementen. Neu finden unsere Nutzer seit der Integration der Swisscom-Directories-Daten am 4.4.2011 auf Tel.search nun die offiziellen und tagesaktuellen Verzeichnisdaten – sprich sämtliche in der Schweiz offiziell registrierten Telefonnummern und Adressen, welche von uns mit diversen Zusatzinformationen versehen werden.
Was sind die Kompetenzen von Search.ch gegenüber anderen Suchportalen?
Search.ch konzentriert sich ganz auf die Schweiz und deren lokale Bedürfnisse. Als Verzeichnis- und Serviceportal bildet Tel. search die Basis. Search.ch ist jedoch weit mehr als «nur» ein Telefonbuch. In Kombination mit der Schweizerkarte mit vielen Zusatzinformationen, welche auf internationalen Portalen so nicht zu finden sind, dem Routenplaner, lokalem Wetter, dem lokalen Kinoprogramm oder der Immobiliensuche über alle relevanten Schweizer Anbieter hinweg bietet Search.ch alles, was es zur Planung und Organisation eines Alltags braucht. Hinter den Kulissen macht die Inhouse-Kompetenz den grossen Unterschied. Ausschliesslich top-qualifizierte Entwickler, alle hier in der Schweiz, entwickeln und bauen unsere Dienste. Sie kennen die Bedürfnisse der Schweizerinnen und Schweizer und wissen, was den Unterschied ausmacht.
Was wird auf Search.ch heute am meisten gesucht?
Tel.search ist heute unser meistgenutzter Dienst. Seit dem Kampagnen-Start und dem Website-Relaunch vom 30. Mai 2011 bieten wir auf unserer neuen Startseite eine Suche über alle Dienste. Das Ranking der relevanten Tel.search-Abfragen hat denn auch unsere Sujetauswahl beeinflusst. Die Rangfolge heisst: Restaurant, Arzt, Garage, Hotel, Coiffeur, Zahnarzt.
Was versprechen Sie sich von der Kunden- Abstimmung für die beste Startseite?
Involvement! Search.ch funktioniert. Und wir wollen unseren Nutzern nichts wegnehmen, was sie lieben. Gleichzeitig wollen wir uns gemeinsam mit unseren Usern weiterentwickeln – dafür hören wir zu und nehmen deren Feedback auf. Zeiten und auch Nutzungsgewohnheiten ändern sich – heute wird Search. ch beispielsweise auch immer öfter von mobilen Geräten und Tablets aus genutzt. Gerade hier soll der neue Ansatz für die Search.ch- Startseite mit der Suche über alle Dienste und den übersichtlichen Dienste-Icons eine attraktive Alternative zur heutigen Startseite bieten. Wir sind gespannt, was unsere Nutzer davon halten.
Was sind die weiteren Ziele von Search.ch?
Wir wollen weiterwachsen und das führende Verzeichnis- und Serviceportal der Schweiz bleiben. Mit der aktuellen Kampagne verfolgen wir primär Bekanntheits- und Wissensziele. Heute nutzen etwa 40 Prozent der Schweizer Internet-User regelmässig Search. ch; dieser Wert ist in der D-CH leicht höher als in der W-CH und im Tessin. Das sind gute Werte – diese können und sollen aber noch gesteigert werden. Weiter wollen wir, dass die Schweizer Internet-User wissen, dass Search. ch einen wesentlichen Qualitätssprung gemacht hat. Wurde früher hie und da eine Adresse oder Telefonnummer nicht gefunden, kann man sich heute sicher sein: Was ich auf Search.ch nicht finde, finde ich auch auf keiner anderen Plattform.
Interview: Andreas Panzeri
