Zu guter Letzt: Das Smartphone, das absolut nichts kann

Smartphones sind schon eine tolle Sache. Aber eben nicht ganz koscher. Führen sie Fromme doch ständig in Versuchung. Eine israelische Telefongesellschaft hat nun ein spezielles Smartphone entwickelt, das den Segen der Rabbiner hat.

Revolutionär ist beim «koscheren» Smartphone die grosse Auswahl frommer Klingeltöne und das jiddischsprachiges Menü. Ganze vier Monate Übersetzungsarbeit stecken dahinter. Und das bei einer Zielgruppe von 300‘000 bis 400'000 ultraorthodoxer Juden. Darüber hinaus wurden, um die Nutzer nicht in Versuchung zu führen, diverse Barrieren eingebaut: weder SMS-Funktion, noch Kamera, Internetzugang, Facebook oder E-Mail. Am Sabbat ist das Telefonieren zudem übermässig teuer. Wunderbar. Bleibt nur noch die Frage, ob sich das Ding bei so viel eingeschränkter Funktionalität überhaupt noch Smartphone nennen darf.
 

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