Q-Award 2010: Wirtschaftlicher Druck steigert die Qualität
Dreizehn Dossiers, doppelt so viele wie im Vorjahr sind für den 7. Q-Award eingereicht worden. Diesen Titel vergibt der Verband Schweizer Medien alljährlich für hervorragende Titel aus dem Bereich der Fach- und Spezialmedien.
Die Qualität ist, verglichen mit früheren Jahren, überdurchschnittlich ausgefallen. Deshalb hat die Jury zwei Awards vergeben: an die wöchentliche Fachzeitschrift Baublatt und an den Newcomer, die Schwinger-Zeitung Schlussgang. Weitere fünf Projekte erhalten eine ehrende Erwähnung. Damit dankt die Jury der Branche für die deutliche Leistungssteigerung, die auch den Online-Bereich betrifft.
Die eingereichten Dossiers waren gehaltvoller und vollständiger als auch schon; der Markt scheint die Ernsthaftigkeit des Awards definitiv erkannt zu haben und würdigt sie mit sorgfältigen Dokumentationen, wie es in einer Medienmitteilung des Verbands Schweizer Medien heisst. Fast scheine es, als hätte der an manchen Orten offenkundige wirtschaftliche Druck die Kreativität angestachelt und die Leistungsbereitschaft erhöht. Als bedeutenden Fortschritt sah die aus Praktikern bestehende Jury kreative und nutzenorientierte Online-Lösungen und intelligente Crossmedia-Ansätze.
Die Gewinner
Das Baublatt sei eine Institution mit einem aussergewöhnlichen, tagesaktuellem Serviceteil, heisst es in einer Medienmitteilung des Verbands Schweizer Medien. Und Schlussgang sei das Kontrastprogamm: ein nachweislich erfolgreicher Newcomer-Titel in einem ausgesprochen konservativen, aber wachstumsstarken Markt, nämlich bei den Schwingern und Nationalturnern.
Beim Baublatt der Wochenzeitung des boomenden und wettbewerbsintensiven Bauwesens dominiere der direkte Nutzwert für die Bezieher (Handwerker, Bauunternehmer, Generalunternehmer, Lieferanten, Architekten und andere Dienstleister), heisst eis in der Mitteilung weiter. Das Internet-Angebot überzeuge mit einem tagesaktuellen Zugriff auf die aktuellen News. Ein Newsletter für die registrierten Abonnenten schaffe zusätzlichen Mehrwert. Die Website überzeugt durch schöne, weil übersichtliche und schnörkellose Gestaltung und durch sichtbare Investitionen in den Inhalt. Die Nutzerzahlen im Print wie im Online weisen deutlich nach oben.
Die eingereichten Dossiers waren gehaltvoller und vollständiger als auch schon; der Markt scheint die Ernsthaftigkeit des Awards definitiv erkannt zu haben und würdigt sie mit sorgfältigen Dokumentationen, wie es in einer Medienmitteilung des Verbands Schweizer Medien heisst. Fast scheine es, als hätte der an manchen Orten offenkundige wirtschaftliche Druck die Kreativität angestachelt und die Leistungsbereitschaft erhöht. Als bedeutenden Fortschritt sah die aus Praktikern bestehende Jury kreative und nutzenorientierte Online-Lösungen und intelligente Crossmedia-Ansätze.
Die Gewinner
Das Baublatt sei eine Institution mit einem aussergewöhnlichen, tagesaktuellem Serviceteil, heisst es in einer Medienmitteilung des Verbands Schweizer Medien. Und Schlussgang sei das Kontrastprogamm: ein nachweislich erfolgreicher Newcomer-Titel in einem ausgesprochen konservativen, aber wachstumsstarken Markt, nämlich bei den Schwingern und Nationalturnern.
Beim Baublatt der Wochenzeitung des boomenden und wettbewerbsintensiven Bauwesens dominiere der direkte Nutzwert für die Bezieher (Handwerker, Bauunternehmer, Generalunternehmer, Lieferanten, Architekten und andere Dienstleister), heisst eis in der Mitteilung weiter. Das Internet-Angebot überzeuge mit einem tagesaktuellen Zugriff auf die aktuellen News. Ein Newsletter für die registrierten Abonnenten schaffe zusätzlichen Mehrwert. Die Website überzeugt durch schöne, weil übersichtliche und schnörkellose Gestaltung und durch sichtbare Investitionen in den Inhalt. Die Nutzerzahlen im Print wie im Online weisen deutlich nach oben.


Schlussgang die Schwingerzeitung mit Nationalturnen, die im Erscheinungsrhythmus dem Festgeschehen folgt, ist seit 2004 auf dem Markt und verkauft 6480 beglaubigte Abos, wobei der an anderen Orten stark genutzte «Zielversand» an Gratisadressen extrem zurückhaltend eingesetzt wird. Die umfassende und detaillierte Berichterstattung durch den verlegerischen Aussenseiter mache selbstbewusst: Man wisse, dass man etwas wert sei und etwas verlangen kann, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Blatt komme im Layout reichlich handgestrickt, aber eben zielgruppengerecht als Zeitung mit grobem Papier daher sozusagen eine «Tierwelt» für rustikale Athleten und deren Fangemeinde. Die Vielfalt und Fülle der Inserenten quittiere die Akzeptanz des Blattes in der Szene.


Fünf weitere Nominationen
Im Gegensatz zu früheren Austragungen war die Jury dieses Jahr zufrieden mit der niveaumässigen «Reiseflughöhe» sämtlicher eingereichter Projekte. Kein einziges sie wirklich abgefallen; mehr als eins scheine dagegen über das Potenzial für künftige Awards zu verfügen. Hier die fünf ehrenden Erwähnungen; man darf sie auch als Nominationen für folgende Jahre auffassen:
Bei der Schweizer ICT-Plattform Computerworld konnte trotz stark ausgebauten Crossmedia-Aktivitäten auch die Printauflage gesteigert werden. Mit Sonderheften, Studien und weiterem wird die Themenführerschaft untermauert. Kompetenz, Aktualität und Vertiefung sind unbestreitbar, heisste es in der Mitteilung des Verbandes Schweizer Medien.
Im Gegensatz zu früheren Austragungen war die Jury dieses Jahr zufrieden mit der niveaumässigen «Reiseflughöhe» sämtlicher eingereichter Projekte. Kein einziges sie wirklich abgefallen; mehr als eins scheine dagegen über das Potenzial für künftige Awards zu verfügen. Hier die fünf ehrenden Erwähnungen; man darf sie auch als Nominationen für folgende Jahre auffassen:
Bei der Schweizer ICT-Plattform Computerworld konnte trotz stark ausgebauten Crossmedia-Aktivitäten auch die Printauflage gesteigert werden. Mit Sonderheften, Studien und weiterem wird die Themenführerschaft untermauert. Kompetenz, Aktualität und Vertiefung sind unbestreitbar, heisste es in der Mitteilung des Verbandes Schweizer Medien.

Curaviva, der Verband Heime & Institutionen Schweiz, fokussiere auf die Kader von Heimen, setze sie in einem eng begrenzten Fachbereich überraschend starke journalistische Akzente, wirke aber im Online-Auftritt noch etwas zögernd.

Das Schweizer Fachmagazin für Hotellerie und Gastronomie, Hotellier, stelle eine sinnliche Branche attraktiv, das heisst üppig und bilderreich dar. Konsequentes Stilmittel der Redaktion ist seit dem Relaunch die Personalisierung, wobei originelle journalistische Darstellungsformen und starke Meinungen hohen Stellenwert besitzen.

Der Award-Gewinner von 2009, HRT Hotel Revue, die Schweizer Fachzeitung für Tourismus, halte die hohe inhaltliche und formale Qualität unter populären Gestaltungskriterien souverän durch und überzeugt durch tagesaktuelle Online-News und eine clevere Nutzung der Social Media.

Annemarie Wildeisens Kochen wird von der Jury als überzeugende Mediaplattform beurteilt, mit sehr gelungenem Relaunch der Website.

Die Q-Awards
Nach wie vor orientiert sich der Award am einigermassen plausiblen und über längere Zeit ausgewiesenen Markterfolg. Es zählen die Resultate, weswegen überzeugende Konzepte wie dasjenige von Hotelier und Computerworld noch etwas warten müssen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Award für Fach- und Spezialtitel ist ein Teil der permanenten Qualitäts-Offensive zugunsten der Druckmedien, die der Verband Schweizer Medien seit vielen Jahren führt. Vor dem gleichen Hintergrund und mit den gleichen Motiven verleiht der Verlegerverband ja auch schon seit längerer Zeit das Q-Gütesiegel. Derzeit wird es von 102 Spezial- und Fachzeitschriften geführt, die in deutscher und französischer Sprache erscheinen.
Die Jury 2010
Die Jury für die Q-Awards 2010 war gegenüber den Vorjahren unverändert. Sie bestand aus Pepi Burch, Verlagsberater (Zürich), Dr. René Grossenbacher, Geschäftsführer Publicom (Kilchberg), Josefa Haas, Leiterin des Medieninstituts des Verbandes Schweizer Medien, Karl Lüönd, Publizist und Buchautor (Elsau), Urs Schneider, Inhaber der Mediaagentur Mediaschneider (Zürich) und Jürg Siegrist, Geschäftsführer des SWA (Zürich).
Nach wie vor orientiert sich der Award am einigermassen plausiblen und über längere Zeit ausgewiesenen Markterfolg. Es zählen die Resultate, weswegen überzeugende Konzepte wie dasjenige von Hotelier und Computerworld noch etwas warten müssen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Award für Fach- und Spezialtitel ist ein Teil der permanenten Qualitäts-Offensive zugunsten der Druckmedien, die der Verband Schweizer Medien seit vielen Jahren führt. Vor dem gleichen Hintergrund und mit den gleichen Motiven verleiht der Verlegerverband ja auch schon seit längerer Zeit das Q-Gütesiegel. Derzeit wird es von 102 Spezial- und Fachzeitschriften geführt, die in deutscher und französischer Sprache erscheinen.
Die Jury 2010
Die Jury für die Q-Awards 2010 war gegenüber den Vorjahren unverändert. Sie bestand aus Pepi Burch, Verlagsberater (Zürich), Dr. René Grossenbacher, Geschäftsführer Publicom (Kilchberg), Josefa Haas, Leiterin des Medieninstituts des Verbandes Schweizer Medien, Karl Lüönd, Publizist und Buchautor (Elsau), Urs Schneider, Inhaber der Mediaagentur Mediaschneider (Zürich) und Jürg Siegrist, Geschäftsführer des SWA (Zürich).
