Zu guter Letzt: Wie die Simpsons wirklich produziert werden
Die Simpsons sind Kult. Seit rund 20 Jahren flimmert die gelbe Familie aus Springfield über die Bildschirme, regt Zuschauer zum Nachdenken an und bringt sie zum Lachen. In Kauf nehmen muss man dafür eine etwas makabere Produktion mit Kinderarbeit und Tierquälerei. Itchy und Scratchy sind ein Dreck dagegen!
Asiaten malen unter Bewachung Simpsons-Bilder, die ein kleiner Junge dann ins hochgiftige Vexierbad tunkt. Überall stehen Gefahrgutfässer und um sie herum Skelette. Zur Füllung von Simpsons-Figuren werden kleine Kätzchen geschreddert, die Zunge eines abgehackten Delfinkopfes dient zum Zukleben der Pakete, ein abgemagertes Einhorn dient als Locher für die DVDs. So zumindest stellt sich der britische Graffiti-Künstler Banksy, der den neusten Vorspann zur Serie entworfen hat, die Produktion der Zeichentrickserie vor. Und wie so oft, ein Funken Wahrheit steckt doch drin. Inspirieren liess sich der Künstler durch Berichte, wonach die Filme auch in Korea gezeichnet werden. Produzent Al Jean nimmt es gelassen: «Das hat man davon, wenn man outsourced».
