Ringier verdient mit Fernsehen Geld
Dieses Jahr wird das Betriebsergebnis von Ringiers TV-Bereich schwarze Zahlen schreiben.
Dieses Jahr wird das Betriebsergebnis von Ringiers TV-Bereich schwarze Zahlen schreiben.Das ist auch für nächstes Jahr budgetiert, bei einem um rund 10 Prozent steigenden Umsatz. Möglich wirds dank Sponsoring.Ringier betreibt aber keinen eigenen Sender, sondern produziert auf Sat 1 ein Programmfenster und auf SF 2 Sendungen im Rahmen von Presse-TV (PTV). Gemäss Hans Jürg Deutsch, TV-Verantwortlicher bei Ringier, beläuft sich das diesjährige Betriebsergebnis der gesamten TV-Aktivitäten auf 36 Millionen Franken. Nicht eingerechnet sind «Altlasten» für Fussballübertragungsrechte, die trotz des Aus für «Täglich ran» noch anfallen.
Für nächstes Jahr budgetiert Ringier bei einem Umsatz von 40 Millionen Franken wieder schwarze Zahlen. Der um 10 Prozent höhere Umsatz resultiert aus zusätzlichen Aktivitäten: die Übertragung von Teilen der Fussball-WM, das Kochquiz «Al dente», ein ausgebautes Medientraining sowie ein bis zwei neue Produktionen auf Sat 1.
Der Ertrag setzt sich gemäss Deutsch aus wenig Werbeeinnahmen, aus der Spot- und Sende-produktion für Dritte, aus einem Beitrag von vier Millionen Franken aus der PTV-Kasse und vor allem aus Sponsoring zusammen. «Ohne Sponsoring wäre das Ganze nicht möglich», sagt er. «Movieclub» zum Beispiel gäbe es ohne Sponsoring gar nicht, und auch «1x täglich» liesse sich mit Werbung allein nicht finanzieren. Der Ringier-Anteil aus der PTV-Kasse stammt von der SRG. Diese entschädigt das Verlegerfernsehen jährlich mit einer Werbe- und Produktionspauschale von 11,5 Millionen Franken. Deutschs derzeitige TV-Bilanz: «Es ist nichts Berauschendes, aber es macht Spass.» Markus Knöpfli
Für nächstes Jahr budgetiert Ringier bei einem Umsatz von 40 Millionen Franken wieder schwarze Zahlen. Der um 10 Prozent höhere Umsatz resultiert aus zusätzlichen Aktivitäten: die Übertragung von Teilen der Fussball-WM, das Kochquiz «Al dente», ein ausgebautes Medientraining sowie ein bis zwei neue Produktionen auf Sat 1.
Der Ertrag setzt sich gemäss Deutsch aus wenig Werbeeinnahmen, aus der Spot- und Sende-produktion für Dritte, aus einem Beitrag von vier Millionen Franken aus der PTV-Kasse und vor allem aus Sponsoring zusammen. «Ohne Sponsoring wäre das Ganze nicht möglich», sagt er. «Movieclub» zum Beispiel gäbe es ohne Sponsoring gar nicht, und auch «1x täglich» liesse sich mit Werbung allein nicht finanzieren. Der Ringier-Anteil aus der PTV-Kasse stammt von der SRG. Diese entschädigt das Verlegerfernsehen jährlich mit einer Werbe- und Produktionspauschale von 11,5 Millionen Franken. Deutschs derzeitige TV-Bilanz: «Es ist nichts Berauschendes, aber es macht Spass.» Markus Knöpfli
