Vistas unter neuem Dach

Sanatrend passt das Magazin in sein Zeitschriftensortiment ein

Sanatrend passt das Magazin in sein Zeitschriftensortiment einHandänderung beim Gratis-Gesundheitsmagazin Vista: Vom Birsig Verlag wechselte es per Anfang 2002 zu Sanatrend, einem Verlag, der auf Gesundheitsthemen ausgerichtete Fach- und Kundenzeitschriften herausgibt. Daniel Spaeni, Sanatrend-Mehrheitsinhaber, übernimmt auch Voilà und Salute, die französisch- und italienischsprachigen Schwesterblätter von Vista, stellt diese aber vorläufig ein.Vista, das sich an Leser ab 35 Jahren richtet, wird einer «vorsichtigen» Layout- und Konzeptänderung unterzogen. Es soll ins Sanatrend-Sortiment eingepasst werden. Dieses besteht einerseits aus drei Fachzeitschriften für Drogerien, Apotheken und Zahnärzte. Zudem führt Sanatrend auch die Apotheker-Kundenzeitschriften Feelgood’s Mail und Diabetes Mail. Vista wird denn auch für den Fachhandel zu einer besseren Inserateplattform umgebaut und bekommt eine stärkere Ausrichtung auf die Themen Selbstmedikation, Schulmedizin und Gesundheitspolitik. Dabei muss die Auflage von den bisherigen 1,3 Millionen auf eine Million Exemplare abspecken. «Wir beschränken uns auf die kaufkräftigsten Regionen», sagt Spaeni. Künftig soll Vista zudem in Arztpraxen und Spitälern aufliegen.
Sanatrend senkte auch den Anzeigentarif um rund 20 Prozent auf 27900 Franken pro vierfarbige Anzeigenseite. Künftig sind zudem Kombis mit anderen Sanatrend-Produkten möglich.
Die nächste Ausgabe von Vista liegt im April in den Briefkästen von Deutschschweizer Haushalten. Insgesamt wird das Magazin dieses Jahr nur dreimal erscheinen, doch könnten nächstes Jahr bereits wieder fünf Hefte verteilt werden. Auch das Wiedererscheinen von Voilà und Salute fasst Spaeni für 2003 ins Auge.
Vista war 1997 von Kurt Kast gegründet worden. Als sich Kast letztes Jahr zurückzog, entschloss sich sein Partner Michel Schär zum Verkauf des Titels. Der Birsig Verlag ist derzeit inaktiv. Markus Knöpfli

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