Posse um Westschweizer Werbefenster
Das Gerangel um das M6-Werbefenster gerät zur Posse.
Das Gerangel um das M6-Werbefenster gerät zur Posse.Nur zögerlich kommt die Aufschaltung in den Kabelnetzen voran. Eine Woche nach dem Start am 14. Januar betrug die Abdeckung gerade mal 33 Prozent. M6 und IPM kämpfen um jedes zusätzliche Prozent.Die Lücke in den Agglomerationen Genf und Lausanne wird noch länger offen bleiben. Die beiden Kabelnetzbetreiber haben harte Bedingungen gestellt. Das M6-Werbefenster müsse zuerst beweisen, dass die versprochene Vermehrung der Westschweizer TV-Werbung auch wirklich eintritt. Wie aber soll das M6-Werbefenster den Beweis erbringen, wenn ihm die Verbreitung vorenthalten wird?
Die Kabelfürsten in Genf und Lausanne spielen ihre Macht aus. Sie wittern eine Chance, die bei-den Lokalsender Léman Bleu und TVRL mit Werbung aufzurüsten, und bieten sie als Ausweichplattform für die verweigerte Übernahme des Werbefensters an. Ob diese Rechnung für die Auftraggeber aufgeht, steht dahin. Die Zuschauer der beiden Lokalsender können M6 zahlenmässig und soziodemografisch nicht aufwiegen. Léman Bleu erreicht pro Tag gerade mal 27930 Zuschauer, TVRL sogar nur 20700 Zuschauer.
Immerhin erhalten die Auftraggeber, die beide Lokalsender mitberücksichtigen, ein spezielles Zückerchen: Für die wochenweise zu buchenden Varianten gibts zwischen 30 und 40 Prozent Rabatt. (dse) Seiten 5 und 13
Die Kabelfürsten in Genf und Lausanne spielen ihre Macht aus. Sie wittern eine Chance, die bei-den Lokalsender Léman Bleu und TVRL mit Werbung aufzurüsten, und bieten sie als Ausweichplattform für die verweigerte Übernahme des Werbefensters an. Ob diese Rechnung für die Auftraggeber aufgeht, steht dahin. Die Zuschauer der beiden Lokalsender können M6 zahlenmässig und soziodemografisch nicht aufwiegen. Léman Bleu erreicht pro Tag gerade mal 27930 Zuschauer, TVRL sogar nur 20700 Zuschauer.
Immerhin erhalten die Auftraggeber, die beide Lokalsender mitberücksichtigen, ein spezielles Zückerchen: Für die wochenweise zu buchenden Varianten gibts zwischen 30 und 40 Prozent Rabatt. (dse) Seiten 5 und 13
