Solothurner Tagblatt tritt an Ort
Aktion Gratis-Todesanzeigen wird bis Ende Juni verlängert
Aktion Gratis-Todesanzeigen wird bis Ende Juni verlängertVon Markus Knöpfli Das Solothurner Tagblatt, der jüngste Split der Berner Zeitung, hat Mühe, im Inseratemarkt Fuss zu fassen – trotz Gratis-Todesanzeigen und Aktion «Vier für zwei». Im Lesermarkt soll es besser aussehen.
Die WerbeWoche hat in den letzten drei Monaten das Anzeigenvolumen beim Solothurner Tagblatt (ST) erhoben. Demnach kam das ST im Dezember auf durchschnittlich eine Drittel-Seite pro Tag, im Januar konnte es täglich zwei Fünftel einer Seite füllen und im Februar wiederum eine Drittel-Seite. Zum Vergleich: In den ersten Wochen nach dem Start am 20. Oktober 2001 kam das ST noch auf gut eine halbe Seite täglich (siehe WW 38/01). BZ-Anzeigenleiter Michael Seiler widerspricht: Vom Start bis Ende Februar zählte er rund eine halbe Seite pro Tag. So oder so, in diesen Zahlen sind auch Wiederholungen enthalten, die sich aus der seit dem Start laufenden Inserentenaktion «Vier für zwei» ergaben. Mit anderen Worten:
Das bezahlte Anzeigenvolumen fällt um einiges kleiner aus.
Noch grösser ist die Diskrepanz zwischen Volumen und Einnahmen bei den Todesanzeigen. Weil das ST in den ersten sechs Wochen nach dem Start keine Todesanzeigen erhielt, bot es diese im Dezember gratis an – eine Aktion, die dann bis Ende Januar ausgedehnt und nun sogar bis 30. Juni verlängert wurde. Tatsächlich konnte die WerbeWoche dann im Dezember 8, im Januar 15 und im Februar 10 lokale Todesanzeigen zählen. Seiler hingegen machte durchschnittlich zwei lokale Todesanzeigen pro Tag aus.
BZ-Verlagsdirektorin Franziska von Weissenfluh ist jedenfalls «zufrieden, denn wir sind überall im Budget oder darüber». Auch im Lesermarkt. Derzeit sei die erste Tranche halbjährlicher Gratisabos in der Umwandlungsphase, «wir sind aber ob der hohen Umwandlungsquote überrascht», sagt sie. Sie ist denn auch schon sicher, dass sich in Solothurn, Biberist und Zuchwil die Fortführung der ST-Frühzustellung dank «genügend grosser Abonnentendichte» rechtfertigen lasse. Demnächst erhalten zudem die Gemeinden Langendorf, Bellach, Lohn-Ammannseck, Luterbach und Oberdorf das ST per Frühzustellung, weshalb die Auflage von rund 14000 auf 21000 Exemplare steigt.
Thurgauer Abokrieg
Die WerbeWoche hat in den letzten drei Monaten das Anzeigenvolumen beim Solothurner Tagblatt (ST) erhoben. Demnach kam das ST im Dezember auf durchschnittlich eine Drittel-Seite pro Tag, im Januar konnte es täglich zwei Fünftel einer Seite füllen und im Februar wiederum eine Drittel-Seite. Zum Vergleich: In den ersten Wochen nach dem Start am 20. Oktober 2001 kam das ST noch auf gut eine halbe Seite täglich (siehe WW 38/01). BZ-Anzeigenleiter Michael Seiler widerspricht: Vom Start bis Ende Februar zählte er rund eine halbe Seite pro Tag. So oder so, in diesen Zahlen sind auch Wiederholungen enthalten, die sich aus der seit dem Start laufenden Inserentenaktion «Vier für zwei» ergaben. Mit anderen Worten:
Das bezahlte Anzeigenvolumen fällt um einiges kleiner aus.
Noch grösser ist die Diskrepanz zwischen Volumen und Einnahmen bei den Todesanzeigen. Weil das ST in den ersten sechs Wochen nach dem Start keine Todesanzeigen erhielt, bot es diese im Dezember gratis an – eine Aktion, die dann bis Ende Januar ausgedehnt und nun sogar bis 30. Juni verlängert wurde. Tatsächlich konnte die WerbeWoche dann im Dezember 8, im Januar 15 und im Februar 10 lokale Todesanzeigen zählen. Seiler hingegen machte durchschnittlich zwei lokale Todesanzeigen pro Tag aus.
BZ-Verlagsdirektorin Franziska von Weissenfluh ist jedenfalls «zufrieden, denn wir sind überall im Budget oder darüber». Auch im Lesermarkt. Derzeit sei die erste Tranche halbjährlicher Gratisabos in der Umwandlungsphase, «wir sind aber ob der hohen Umwandlungsquote überrascht», sagt sie. Sie ist denn auch schon sicher, dass sich in Solothurn, Biberist und Zuchwil die Fortführung der ST-Frühzustellung dank «genügend grosser Abonnentendichte» rechtfertigen lasse. Demnächst erhalten zudem die Gemeinden Langendorf, Bellach, Lohn-Ammannseck, Luterbach und Oberdorf das ST per Frühzustellung, weshalb die Auflage von rund 14000 auf 21000 Exemplare steigt.
Thurgauer Abokrieg
Die Thurgauer Zeitung hat die erste Aboerneuerungsphase ohne Einbruch überstanden und wird laut Verlagsleiter Urs Bucher eine leicht höhere Auflage beglaubigen lassen als die 41188 Exemplare vor einem Jahr. Konkurrent Mittelthurgauer Tagblatt (MTT), Kopfblatt des St. Galler Tagblatts (SGT) und ebenfalls seit 1. Januar 2001 auf dem Markt, kann trotz Herbstkampagne nur 1800 Jahresabos ausweisen. SGT-Verlagsleiter Daniel Ehrat hofft aber per Ende Jahr auf insgesamt 2500 Abonnenten.
