Kein Gestern und kein Morgen
Die offizielle Expo.02-Zeitung kann man auch mit Anzeigen belegen
Die offizielle Expo.02-Zeitung kann man auch mit Anzeigen belegenVon Anita Vaucher Die offizielle Expo.02-Zeitung wird täglich in den Zügen auf dem Weg zur Landesausstellung und auf dem Ausstellungsgelände gratis verteilt. Inhaltlich weist sie Besucher auf die bevorstehenden Events hin – was gestern war, interessiert die Zeitung nicht. Für Werbeauftraggeber ist das Journal auch eine interessante Werbeplattform.
Die Zeitung, die es in der Schweiz nur ungefähr alle 40 Jahre gibt, wird seit der Eröffnung der Landesausstellung Expo.02 jeden Morgen den Bahnreisenden in Richtung der vier Arteplages gratis verteilt. Das Journal, so heisst die Expo.02-Zeitung offiziell, will eine Zeitung ohne Gedächtnis sein.
Im Gegensatz zu Tageszeitungen berichtet das Journal darum nicht über Geschehnisse vom Vortag, sondern über die anstehende Tagesaktualität an der Expo.02 selbst, erklärt Dominik Slappnig, publizistischer Leiter, den Begriff der Gedächtnislosigkeit. Auch ein Abo für die Expo-Zeitung gibt es nicht.
Obwohl das Journal die Zeitung für die Ausstellung der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist, beschränkt man sich auf die Sprachen Französisch und Deutsch. Schliesslich rechnet man mit sehr wenig Besuchern aus dem Tessin und der rätoromanischen Schweiz, weil erfahrungsgemäss sechzig Prozent der Bevölkerung aus der deutschen und dreissig Prozent aus der welschen Schweiz anreisen. Die Bevölkerung aus den übrigen Landesteilen werde mit andern Medien wie zum Beispiel via Internet angesprochen. Expo.02 sei auch die erste Landesausstellung, die die rätoromanische Sprache überhaupt berücksichtige, erklärt Dominik Slappnig.
Nützlicher Expo-Begleiter sucht noch Inserenten
Das Journal hat in erster Linie Servicecharakter und behandelt daneben Schwerpunktthemen wie Architektur, News und Events. So erfährt der Leser, dass es eigentlich bereits 1991 anlässlich der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft eine Landesausstellung hätte geben sollen, diese aber von den Stimmbürgern der Veranstalterkantone Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden abgelehnt wurde. Damit wurde erstmals seit l914 der 25-jährige Rhythmus der Schweizer Landesausstellung unterbrochen. Und SVP-Präsident Ueli Maurer darf in einem Interview unwidersprochen am Identitätsgefühl der in einer feuchten Wolke auf dem Arteplage Yverdon versammelten Schweizer zweifeln.
Das zweisprachige Redaktionsteam setzt sich aus Berufsjournalisten zusammen, die sich für die Dauer der Ausstellung eine Auszeit genommen haben.
Die Partner und Sponsoren der Expo.02 haben mit dem Journal eine einmalige Gelegenheit, sich zu profilieren. Mit einer Auflage von 30000 beziehungsweise 60000 Exemplaren am Wochenende bietet das Journal in handlichem Tabloidformat eine interessante Werbeplattform. Diese wird von den Expo-Besuchern nicht nur während der Bahnfahrt eifrig studiert, das Journal begleitet die Besucher den ganzen Tag hindurch mit nützlichen Orientierungshilfen. Die Expo.02-Sponsoren haben die Möglichkeit, eine Ausgabe exklusiv zu belegen und diese an ihre Kunden und andere relevante Zielgruppen abzugeben. Die Inserateakquisition der übrigen Werbeauftraggeber erfolgt über Publicitas. Ausgebucht bis zum letzten Ausstellungstag im Oktober ist aber die Zeitung ohne Gedächtnis nicht.
Die Zeitung, die es in der Schweiz nur ungefähr alle 40 Jahre gibt, wird seit der Eröffnung der Landesausstellung Expo.02 jeden Morgen den Bahnreisenden in Richtung der vier Arteplages gratis verteilt. Das Journal, so heisst die Expo.02-Zeitung offiziell, will eine Zeitung ohne Gedächtnis sein.
Im Gegensatz zu Tageszeitungen berichtet das Journal darum nicht über Geschehnisse vom Vortag, sondern über die anstehende Tagesaktualität an der Expo.02 selbst, erklärt Dominik Slappnig, publizistischer Leiter, den Begriff der Gedächtnislosigkeit. Auch ein Abo für die Expo-Zeitung gibt es nicht.
Obwohl das Journal die Zeitung für die Ausstellung der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist, beschränkt man sich auf die Sprachen Französisch und Deutsch. Schliesslich rechnet man mit sehr wenig Besuchern aus dem Tessin und der rätoromanischen Schweiz, weil erfahrungsgemäss sechzig Prozent der Bevölkerung aus der deutschen und dreissig Prozent aus der welschen Schweiz anreisen. Die Bevölkerung aus den übrigen Landesteilen werde mit andern Medien wie zum Beispiel via Internet angesprochen. Expo.02 sei auch die erste Landesausstellung, die die rätoromanische Sprache überhaupt berücksichtige, erklärt Dominik Slappnig.
Nützlicher Expo-Begleiter sucht noch Inserenten
Das Journal hat in erster Linie Servicecharakter und behandelt daneben Schwerpunktthemen wie Architektur, News und Events. So erfährt der Leser, dass es eigentlich bereits 1991 anlässlich der 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft eine Landesausstellung hätte geben sollen, diese aber von den Stimmbürgern der Veranstalterkantone Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden abgelehnt wurde. Damit wurde erstmals seit l914 der 25-jährige Rhythmus der Schweizer Landesausstellung unterbrochen. Und SVP-Präsident Ueli Maurer darf in einem Interview unwidersprochen am Identitätsgefühl der in einer feuchten Wolke auf dem Arteplage Yverdon versammelten Schweizer zweifeln.
Das zweisprachige Redaktionsteam setzt sich aus Berufsjournalisten zusammen, die sich für die Dauer der Ausstellung eine Auszeit genommen haben.
Die Partner und Sponsoren der Expo.02 haben mit dem Journal eine einmalige Gelegenheit, sich zu profilieren. Mit einer Auflage von 30000 beziehungsweise 60000 Exemplaren am Wochenende bietet das Journal in handlichem Tabloidformat eine interessante Werbeplattform. Diese wird von den Expo-Besuchern nicht nur während der Bahnfahrt eifrig studiert, das Journal begleitet die Besucher den ganzen Tag hindurch mit nützlichen Orientierungshilfen. Die Expo.02-Sponsoren haben die Möglichkeit, eine Ausgabe exklusiv zu belegen und diese an ihre Kunden und andere relevante Zielgruppen abzugeben. Die Inserateakquisition der übrigen Werbeauftraggeber erfolgt über Publicitas. Ausgebucht bis zum letzten Ausstellungstag im Oktober ist aber die Zeitung ohne Gedächtnis nicht.
