Werber’s Sommerfrische
Von Beat Fritsch
Von Beat FritschDen Auftakt zur Eventserie im Sommer, der noch kein richtiger geworden ist, machte die Idée-VfW mit dem erstmals stattfindenden Idée-Filmevent. Zusammen mit dem Tonstudio NJP von Leos Gerteis lancierte man ein neues Angebot für Idée-Mitglieder. Aus einer Auswahl von drei Streifen wurde ein Wunschfilm gewählt, der dann im Tonstudio in Küsnacht vorgeführt wurde. Die Wahl fiel auf den Musicalreisser «Moulin Rouge».Bei angenehmsten Temperaturen genoss man im NJP-Garten einen Apéro mit feinen Häppchen und portugiesischen Spitzenweinen vom Cateringservice BG Bongusto, der zusammen mit der Tessiner Wochenzeitschrift Ticino 7 und Gastgeber NJP als Sponsoren den Anlass ermöglichte. Beim Apéro gab der Musiker und Komponist Gino Todesco sein Repertoire bekannter Filmmelodien auf dem Piano zum Besten, wobei sich Gastgeber und Gäste geistig auf Tonstudio-Präsentation und Filmvorführung einstimmten. Zum Abschluss des Filmabends wurde ein Schlummertrunk serviert, untermalt von einer spontanen Gesangseinlage der Sängerin Susan Orus, begleitet von Tastenkünstler Gino.
Alle Monate wieder heisst
es auch Kult-Vernissage! Seit neuestem findet die Lancierung des Szenemagazins in der «Kaufleuten»-Lounge statt, und hat seit dem Ortswechsel – früher pflegte man im «Roxy» ausgelassene Partys zu feiern – nicht mehr den Charakter einer rauschenden Ballnacht, sondern einer gepflegten Apéro-Séance. Wenn Rainer Kuhn und Gäste jeweils die Premiere der neuesten Ausgabe zelebrieren, steht immer noch einiges an Promis auf dem Parkett. Das Heft hat ein einschneidendes Facelifting hinter sich: Viele neue und interessante Gefässe anstelle der altbekannten In-Magazin-Journaille.
Mit von der Kult-Partie waren unter anderen Florian Biafori und Sandro Proietto, Inhaber von Mediabox Print, die den Inserateplatz im Kult vermarkten. Geschäftsführer bei Mediabox Print ist neu Christian Sager, der sich die Kult-Vernissage ebenso wenig entgehen liess wie Nicole Yap. Die Ehre gaben sich zudem die K&K-Kult-Autoren Frank Bodin (Kreativ) und Midi Gottet (Komik), AD Grischa Rubinick und Agenturinhaber Remy Fabrikant.
Ebenfalls noch bei schönstem Wetter ging die Eröffnungsnacht des Orange-Kino-am-See über die Leinwand. Wie immer gaben sich nicht nur Film-, sondern auch viele Werbefreaks ein Stelldichein. Einmal mehr haben die Mitarbeiter um die Cinerent-Verantwortlichen Peter Hürlimann und Daniel Höltschi ganze Arbeit geleistet. Nicht zu vergessen die Namensponsoren von Orange, allen voran Eventmanager Philip Kramer, Pressesprecherin Therese Wenger und Marketingleiter Giuseppe Bonina. Man sollte nicht vergessen: Was in Zürich zu sehen ist, ist nur ein Fünftel des Ganzen. Es stehen noch vier weitere Orange-Open-Air-Kinos in Basel, Bern, Genf und Lausanne.
An der Premierenfeier ganz gut im Schuss war die Delegation von Kinovermarkter RMB, die vor dem Film in der nahen In-Kneipe «Tres Kilos» getafelt hatte. Dabei soll unter anderem der eine oder andere Liter Margarita den Weg durch die Kehlen gefunden haben. Was aber die eingeschworenen Filmfans nicht weiter aus der Ruhe, sondern allenfalls leicht aus dem Gleichgewicht brachte.
Bei so vielen Events während der Sommerfrische wollte die IP Multimedia ebenso wenig hintenanstehen. Sie veranstaltete, ebenfalls in der «Kaufleuten»-Lounge, einen RTL-2-Talk mit IPM-Chef Michi Frank, Josef Andorfer, Geschäftsleiter von RTL 2, und Hitradio-Z-Marketingleiter Mike Gut. Anschliessend stand ein Konzert mit den Popbands «Bro’Sis», «No Angels» und «Tears» auf dem Programm. Gut fünfhundert Namen waren auf der Gästeliste zu finden, darunter einiges an Werbe- und Mediaprominenz.
Auch bei der Orange-Night im Kino am See kommt wie schon bei der Premiere einiges an Werbern zusammen. Und einmal mehr hatten wenigstens die Kinofans Glück. Der Event fand am bisher einzigen regenfreien Tag seit dem 1. August statt. Und für einmal war die am häufigsten gestellte Frage nicht «Wie gehts?», sondern «Weiss jemand, welcher Film gezeigt wird?». Es war der Thriller «Insomnia» mit Al Pacino und Robin Williams (ungewohnterweise als Oberbösewicht) in den Hauptrollen.
Auch nach der Aufführung war für Stimmung gesorgt. Dem Überraschungsfilm folgt jeweils eine Riesenparty im «Lakeside Zürichhorn», heuer grosszügigerweise gesponsert von Nokia. Übrigens gibts mehrere Möglichkeiten, die Orange-Night zu geniessen. Einige reservieren sich bei der Türöffnung sofort einen Sitzplatz und werden erst auf Filmbeginn hin wieder gesehen. Andere lassen sich keine Sekunde entgehen und verlassen das Kino am See gar nicht mehr. Weitere besuchen nur den Apéro und verziehen sich nach Filmstart in ein nettes Restaurant, um sich anschliessend mit gut gefülltem Magen der Party im Lakeside hinzugeben. Das Shortlistteam wählte die letzte Variante, um es sich im «Ristorante Italiano Heimelig» so richtig gut gehen zu lassen. Nicht ohne Grund, denn in den Sommermonaten und an Wochenenden pflegt dort WerbeWoche-Textchef Carlo Bernasconi aushilfsweise die italienische Küche. Was sich an diesem Abend auch Euro-RSCG-Chef Frank Bodin oder Mediaxis-Inhaber Peter Hofstetter nicht entgehen liessen.
Einen Ausflug über die Zürcher Grenzen hinaus bescherte uns die Einladung der Aarauer Werbeagentur Renzen & Partner. Inhaber Frédéric Renzen und seine Crew bitten jeweils Kunden und Freunde zum «Heitere Open-Air». Schon seit über zehn Jahren richten die Zofinger ein Freiluft-Musikspektakel aus, das von Renzen & Partner beworben wird. Eins, das für ein so genannt «kleineres» Open-Air mit einem beachtlichen Line-up von Stars aufwarten kann. Schon am Freitag stand neben «Züri West» und «Fettes Brot» Sänger Joe Cocker auf der Bühne. Einer, der schon bei der Mutter aller Open-Airs in Woodstock vor über dreissig Jahren dabei war. Und die Massen dazumal wie heute begeisterte. Das Prädikat «mangelhaft» ging einmal mehr ans Wetter. Auf dem Zofinger Hausberg, dem Heitere, zeigte sich dieses von der düsteren Seite.
Ebenfalls wenig Wetterglück war der Agentur Lowe Direct für ihre Geburtstagsparty in der Seebadi Enge beschieden. Wenigstens hatte man ein Dach über dem Kopf, es war windstill, und brasilianische Rhythmen sorgten dafür, dass einem zumindest ums Herz warm wurde.
Die Street-Parade als letzte Veranstaltung während der Sommerpause verbringen geladene Gäste jeweils im «Baur au Lac» mit direktem Ausblick vom schönen Garten auf den Zug der Techno-Jüngerinnen und -Jünger. Bleibt zu hoffen, dass mit dem Ende der Sommerpause auch das Ende der Regenzeit gekommen sei. Wie auch immer, der Viva-Swizz-Event zur Street-Parade war «the place to be». Der Mix aus obergepflegtem Ambiente in und verrucht-verrücktem Herumgetanze vor der Nobelherberge hats schwer in sich. Und weil das Wetter dieses Jahr so absolut grauslig war, durfte man sich sogar im Inneren des schönen Hotels vergnügen. Für die Gäste von Viva-Swizz und deren Vermarkterin Radiotele stand ein Saal zur Verfügung, in dem Suzanne Speich, Asta Baumöller, Bruno Oetterli und Hans-Peter Scholl ihre Leute im Trockenen zu Cüpli und Häppchen begrüssen konnten. Die Gäste dankten es den Viva-Swizz-Machern auch dieses Jahr mit zahlreichem Erscheinen, wobei sich allerdings nur die ganz Hartgesottenen für länger als
eine nasse Viertelstunde in den feuchten Outdoor-Bereich vorwagten.
Den Street-Parade-Ausklang genoss das Shortlist-Team an der Energy-Party im und ums Hallenstadion. Dort zieht unter anderem mit Schoscho Rufener ein in Werberkreisen kein Unbekannter die Fäden. Weils aber schlicht unmöglich war, unter den rund 23000 Raverinnen und Ravern im Hallenstadion bekannte Gesichter auszumachen, blieb die Bilderausbeute relativ bescheiden. Herausgestochen ist eigentlich nur Didier Liechti, Brand Promoter Parisienne bei B.A.T. Switzerland. Er verteilte stroboskopmässig leuchtende Handventilatoren fürs optisch-halluzinogene Erlebnis; was bei den ekstatisch-abgehobenen Besuchern der Energy riesig Anklang und darum reissenden Absatz fand.
Beat Fritsch
Alle Monate wieder heisst
es auch Kult-Vernissage! Seit neuestem findet die Lancierung des Szenemagazins in der «Kaufleuten»-Lounge statt, und hat seit dem Ortswechsel – früher pflegte man im «Roxy» ausgelassene Partys zu feiern – nicht mehr den Charakter einer rauschenden Ballnacht, sondern einer gepflegten Apéro-Séance. Wenn Rainer Kuhn und Gäste jeweils die Premiere der neuesten Ausgabe zelebrieren, steht immer noch einiges an Promis auf dem Parkett. Das Heft hat ein einschneidendes Facelifting hinter sich: Viele neue und interessante Gefässe anstelle der altbekannten In-Magazin-Journaille.
Mit von der Kult-Partie waren unter anderen Florian Biafori und Sandro Proietto, Inhaber von Mediabox Print, die den Inserateplatz im Kult vermarkten. Geschäftsführer bei Mediabox Print ist neu Christian Sager, der sich die Kult-Vernissage ebenso wenig entgehen liess wie Nicole Yap. Die Ehre gaben sich zudem die K&K-Kult-Autoren Frank Bodin (Kreativ) und Midi Gottet (Komik), AD Grischa Rubinick und Agenturinhaber Remy Fabrikant.
Ebenfalls noch bei schönstem Wetter ging die Eröffnungsnacht des Orange-Kino-am-See über die Leinwand. Wie immer gaben sich nicht nur Film-, sondern auch viele Werbefreaks ein Stelldichein. Einmal mehr haben die Mitarbeiter um die Cinerent-Verantwortlichen Peter Hürlimann und Daniel Höltschi ganze Arbeit geleistet. Nicht zu vergessen die Namensponsoren von Orange, allen voran Eventmanager Philip Kramer, Pressesprecherin Therese Wenger und Marketingleiter Giuseppe Bonina. Man sollte nicht vergessen: Was in Zürich zu sehen ist, ist nur ein Fünftel des Ganzen. Es stehen noch vier weitere Orange-Open-Air-Kinos in Basel, Bern, Genf und Lausanne.
An der Premierenfeier ganz gut im Schuss war die Delegation von Kinovermarkter RMB, die vor dem Film in der nahen In-Kneipe «Tres Kilos» getafelt hatte. Dabei soll unter anderem der eine oder andere Liter Margarita den Weg durch die Kehlen gefunden haben. Was aber die eingeschworenen Filmfans nicht weiter aus der Ruhe, sondern allenfalls leicht aus dem Gleichgewicht brachte.
Bei so vielen Events während der Sommerfrische wollte die IP Multimedia ebenso wenig hintenanstehen. Sie veranstaltete, ebenfalls in der «Kaufleuten»-Lounge, einen RTL-2-Talk mit IPM-Chef Michi Frank, Josef Andorfer, Geschäftsleiter von RTL 2, und Hitradio-Z-Marketingleiter Mike Gut. Anschliessend stand ein Konzert mit den Popbands «Bro’Sis», «No Angels» und «Tears» auf dem Programm. Gut fünfhundert Namen waren auf der Gästeliste zu finden, darunter einiges an Werbe- und Mediaprominenz.
Auch bei der Orange-Night im Kino am See kommt wie schon bei der Premiere einiges an Werbern zusammen. Und einmal mehr hatten wenigstens die Kinofans Glück. Der Event fand am bisher einzigen regenfreien Tag seit dem 1. August statt. Und für einmal war die am häufigsten gestellte Frage nicht «Wie gehts?», sondern «Weiss jemand, welcher Film gezeigt wird?». Es war der Thriller «Insomnia» mit Al Pacino und Robin Williams (ungewohnterweise als Oberbösewicht) in den Hauptrollen.
Auch nach der Aufführung war für Stimmung gesorgt. Dem Überraschungsfilm folgt jeweils eine Riesenparty im «Lakeside Zürichhorn», heuer grosszügigerweise gesponsert von Nokia. Übrigens gibts mehrere Möglichkeiten, die Orange-Night zu geniessen. Einige reservieren sich bei der Türöffnung sofort einen Sitzplatz und werden erst auf Filmbeginn hin wieder gesehen. Andere lassen sich keine Sekunde entgehen und verlassen das Kino am See gar nicht mehr. Weitere besuchen nur den Apéro und verziehen sich nach Filmstart in ein nettes Restaurant, um sich anschliessend mit gut gefülltem Magen der Party im Lakeside hinzugeben. Das Shortlistteam wählte die letzte Variante, um es sich im «Ristorante Italiano Heimelig» so richtig gut gehen zu lassen. Nicht ohne Grund, denn in den Sommermonaten und an Wochenenden pflegt dort WerbeWoche-Textchef Carlo Bernasconi aushilfsweise die italienische Küche. Was sich an diesem Abend auch Euro-RSCG-Chef Frank Bodin oder Mediaxis-Inhaber Peter Hofstetter nicht entgehen liessen.
Einen Ausflug über die Zürcher Grenzen hinaus bescherte uns die Einladung der Aarauer Werbeagentur Renzen & Partner. Inhaber Frédéric Renzen und seine Crew bitten jeweils Kunden und Freunde zum «Heitere Open-Air». Schon seit über zehn Jahren richten die Zofinger ein Freiluft-Musikspektakel aus, das von Renzen & Partner beworben wird. Eins, das für ein so genannt «kleineres» Open-Air mit einem beachtlichen Line-up von Stars aufwarten kann. Schon am Freitag stand neben «Züri West» und «Fettes Brot» Sänger Joe Cocker auf der Bühne. Einer, der schon bei der Mutter aller Open-Airs in Woodstock vor über dreissig Jahren dabei war. Und die Massen dazumal wie heute begeisterte. Das Prädikat «mangelhaft» ging einmal mehr ans Wetter. Auf dem Zofinger Hausberg, dem Heitere, zeigte sich dieses von der düsteren Seite.
Ebenfalls wenig Wetterglück war der Agentur Lowe Direct für ihre Geburtstagsparty in der Seebadi Enge beschieden. Wenigstens hatte man ein Dach über dem Kopf, es war windstill, und brasilianische Rhythmen sorgten dafür, dass einem zumindest ums Herz warm wurde.
Die Street-Parade als letzte Veranstaltung während der Sommerpause verbringen geladene Gäste jeweils im «Baur au Lac» mit direktem Ausblick vom schönen Garten auf den Zug der Techno-Jüngerinnen und -Jünger. Bleibt zu hoffen, dass mit dem Ende der Sommerpause auch das Ende der Regenzeit gekommen sei. Wie auch immer, der Viva-Swizz-Event zur Street-Parade war «the place to be». Der Mix aus obergepflegtem Ambiente in und verrucht-verrücktem Herumgetanze vor der Nobelherberge hats schwer in sich. Und weil das Wetter dieses Jahr so absolut grauslig war, durfte man sich sogar im Inneren des schönen Hotels vergnügen. Für die Gäste von Viva-Swizz und deren Vermarkterin Radiotele stand ein Saal zur Verfügung, in dem Suzanne Speich, Asta Baumöller, Bruno Oetterli und Hans-Peter Scholl ihre Leute im Trockenen zu Cüpli und Häppchen begrüssen konnten. Die Gäste dankten es den Viva-Swizz-Machern auch dieses Jahr mit zahlreichem Erscheinen, wobei sich allerdings nur die ganz Hartgesottenen für länger als
eine nasse Viertelstunde in den feuchten Outdoor-Bereich vorwagten.
Den Street-Parade-Ausklang genoss das Shortlist-Team an der Energy-Party im und ums Hallenstadion. Dort zieht unter anderem mit Schoscho Rufener ein in Werberkreisen kein Unbekannter die Fäden. Weils aber schlicht unmöglich war, unter den rund 23000 Raverinnen und Ravern im Hallenstadion bekannte Gesichter auszumachen, blieb die Bilderausbeute relativ bescheiden. Herausgestochen ist eigentlich nur Didier Liechti, Brand Promoter Parisienne bei B.A.T. Switzerland. Er verteilte stroboskopmässig leuchtende Handventilatoren fürs optisch-halluzinogene Erlebnis; was bei den ekstatisch-abgehobenen Besuchern der Energy riesig Anklang und darum reissenden Absatz fand.
Beat Fritsch
im Trockenen. Zum Glück für die Anwesenden hatte man bei der Einladung zur Street- Parade von Viva-Swizz und Radiotele ins «Baur au Lac» auch an einige regenfreie Ecken gedacht. Die Besucher dankten es. Was während der Sommerpause sonst noch passierte, kann in dieser Shortlist nachgelesen werden.
Wer sich in der Kommunikationsszene an den diversen Events und Partys trifft, orten wir an den zahlreichen Veranstaltungen der Branche. Haben Sie jetzt schon etwas Spannendes zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tastatur ([email protected]). Für Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder: www.werbewoche.ch
