Radio 24 zum City-Pool
Reaktion von One-Pool auf die Tamedia-Offensive noch unklar
Reaktion von One-Pool auf die Tamedia-Offensive noch unklarAb 1. Januar 2003 erhält der City-Pool (Basilisk, ExtraBern, Pilatus) zwei neue Mitglieder: Vollmitglied Radio 24 sowie Radio Zürisee, das wahlweise als Modul hinzugebucht werden kann. Radio 24 und Zürisee bleiben weiterhin im Powerpool miteinander verbunden.
Die neue Konstellation überrascht nicht: Sie war im Rahmen der Tamedia-Strategie schon Ende Juni erwartet worden. Doch das Medienhaus musste offenbar erst die Übernahme von Radio Basilisk verdauen und zu einer neuen Struktur finden. Zudem richtete sich die Strategie des damaligen Belcom-Chefs Christian Stärkle nicht an kurzfristigen Konzerninteressen aus.
Nach Stärkles Abgang hat Andreas Meili, der neue Leiter Elektronische Medien, die Tamedia-Strategie im City-Pool sofort durchgesetzt und alle Radios, an denen der Konzern beteiligt ist, unter einem Pool-Dach vereint. Die Tatsache, dass ExtraBern in Bern nicht mehr deutlich die Nummer zwei ist, war dabei sicher hilfreich. Dem Vernehmen nach soll auch Radio BeO als weiteres City-Pool-Mitglied angefragt worden sein – um den Platz Bern zu verstärken. BeO aber habe abgelehnt.
Die Preise des neuen City- Pools werden erst Ende Oktober veröffentlicht. Doch schon jetzt ist klar, dass das relativ teure ExtraBern seine Preise senken muss, damit der City-Pool neben dem One-Pool bestehen kann.
Am Umstand, dass der Powerpool aus 24 und Zürisee bestehen bleibt und nicht – nach ursprünglicher Tamedia-Strategie – auseinander gerissen wird, ändert sich aus Mediaplaner-Sicht wenig. Offen ist noch, wie die Pool-2000-Module Basel, Bern und St.Gallen reagieren. An sich lassen sie sich weiterhin zum Powerpool hinzubuchen. Oder auch zum One-Pool. Möglicherweise wird Aktuell aber versuchen, sich noch beim City-Pool einzubringen, mit Toxic.fm als Trumpf, mit dem es ein Kombi gebildet hat. Markus Knöpfli
Die neue Konstellation überrascht nicht: Sie war im Rahmen der Tamedia-Strategie schon Ende Juni erwartet worden. Doch das Medienhaus musste offenbar erst die Übernahme von Radio Basilisk verdauen und zu einer neuen Struktur finden. Zudem richtete sich die Strategie des damaligen Belcom-Chefs Christian Stärkle nicht an kurzfristigen Konzerninteressen aus.
Nach Stärkles Abgang hat Andreas Meili, der neue Leiter Elektronische Medien, die Tamedia-Strategie im City-Pool sofort durchgesetzt und alle Radios, an denen der Konzern beteiligt ist, unter einem Pool-Dach vereint. Die Tatsache, dass ExtraBern in Bern nicht mehr deutlich die Nummer zwei ist, war dabei sicher hilfreich. Dem Vernehmen nach soll auch Radio BeO als weiteres City-Pool-Mitglied angefragt worden sein – um den Platz Bern zu verstärken. BeO aber habe abgelehnt.
Die Preise des neuen City- Pools werden erst Ende Oktober veröffentlicht. Doch schon jetzt ist klar, dass das relativ teure ExtraBern seine Preise senken muss, damit der City-Pool neben dem One-Pool bestehen kann.
Am Umstand, dass der Powerpool aus 24 und Zürisee bestehen bleibt und nicht – nach ursprünglicher Tamedia-Strategie – auseinander gerissen wird, ändert sich aus Mediaplaner-Sicht wenig. Offen ist noch, wie die Pool-2000-Module Basel, Bern und St.Gallen reagieren. An sich lassen sie sich weiterhin zum Powerpool hinzubuchen. Oder auch zum One-Pool. Möglicherweise wird Aktuell aber versuchen, sich noch beim City-Pool einzubringen, mit Toxic.fm als Trumpf, mit dem es ein Kombi gebildet hat. Markus Knöpfli
