Der Bund vernetzt sich schweizweit
Ein neues Layout soll helfen, 2004 wieder schwarze Zahlen zu schreiben
Ein neues Layout soll helfen, 2004 wieder schwarze Zahlen zu schreibenVon Markus Knöpfli Nach diversen Misserfolgen konzentriert sich die Zeitung Der Bund auf eine urbane Strategie. Zum einen erscheint sie ab dem 21. Oktober im neuen Outfit, zum anderen werden neue Seilschaften geknüpft, unter anderem mit der Mittelland Zeitung.
«Der Verwaltungsrat (und damit auch die Aktionäre der NZZ-Gruppe und die Publicitas) hält auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Bund fest.» Dieser Satz, der in den Presseunterlagen des Bund zu finden ist, sollte zeigen, dass das derzeit schlingernde Berner Boot trotz hohem Wellengang gut verankert ist. Trotzdem ist man daran, das Schiff noch besser zu vertäuen. Ein Tau ist das neue Layout, das zur Gruppen-Schwester St.Galler Tagblatt (SGT) reicht. So wurde mit Katja Hösli nicht nur dieselbe Zeitungsdesignerin wie beim St.Galler Tagblatt zugezogen, die beiden Layouts und Zeitungskonzepte wurden einander auch stark angeglichen – damit künftig ein Artikelaustausch leichter möglich wird. Darüber hinaus ist ein gemeinsamer Korrespondentenpos-ten für das Wirtschaftsressort angedacht.
Auch zur Neuen Luzerner Zeitung, seit kurzem ebenfalls eine Regionalzeitung in der NZZ-Gruppe, wurde ein erstes Seil ausgeworfen. «Da haben wir aber erst einen losen Kontakt», sagt Verlagsdirektor J. Pepe Wiss. Schon fester hält dagegen jener Strang, der bei der Mittelland Zeitung eingehängt hat. «Da sind wir am Diskutieren – über redaktionelle Zusammenarbeit oder ein Anschlusskombi», erklärt Wiss. Eine Art Mittelland-Plus also, eine Ergänzung zur einzigen Seilverbindung, die schon Halt gibt: das Kombi NZZ Plus und NZZ Grandplus (mit Le Temps).
Das Ziel dieser Anstrengungen formuliert Wiss so:
«Im Jahr 2004 wollen wir wieder schwarze Zahlen schreiben.» Schon nächstes Jahr soll das Defizit deutlich verringert werden. Nach den Körben im Oberland und Freiburg und dem Splitmisserfolg in Biel soll dies nun mit einem Fokus auf die urbanen Gebiete Bern, Thun, Biel und Burgdorf erreicht werden. Neue Splits seien aber ausgeschlossen, sagt Wiss.
Zurück zum Layout: Auf der Front und auch auf einigen andern Seiten sind zwar erste Farbbilder zu sehen, aus technischen Gründen (alte Druckmaschine in Bümpliz) bleibt das Blattkonzept aber schwarzweiss. Nach wie vor möglich ist, dass der Bund ab 2006 von der Konkurrentin Espace Media gedruckt wird. Diese Option hält sich Wiss noch immer offen.
«Der Verwaltungsrat (und damit auch die Aktionäre der NZZ-Gruppe und die Publicitas) hält auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Bund fest.» Dieser Satz, der in den Presseunterlagen des Bund zu finden ist, sollte zeigen, dass das derzeit schlingernde Berner Boot trotz hohem Wellengang gut verankert ist. Trotzdem ist man daran, das Schiff noch besser zu vertäuen. Ein Tau ist das neue Layout, das zur Gruppen-Schwester St.Galler Tagblatt (SGT) reicht. So wurde mit Katja Hösli nicht nur dieselbe Zeitungsdesignerin wie beim St.Galler Tagblatt zugezogen, die beiden Layouts und Zeitungskonzepte wurden einander auch stark angeglichen – damit künftig ein Artikelaustausch leichter möglich wird. Darüber hinaus ist ein gemeinsamer Korrespondentenpos-ten für das Wirtschaftsressort angedacht.
Auch zur Neuen Luzerner Zeitung, seit kurzem ebenfalls eine Regionalzeitung in der NZZ-Gruppe, wurde ein erstes Seil ausgeworfen. «Da haben wir aber erst einen losen Kontakt», sagt Verlagsdirektor J. Pepe Wiss. Schon fester hält dagegen jener Strang, der bei der Mittelland Zeitung eingehängt hat. «Da sind wir am Diskutieren – über redaktionelle Zusammenarbeit oder ein Anschlusskombi», erklärt Wiss. Eine Art Mittelland-Plus also, eine Ergänzung zur einzigen Seilverbindung, die schon Halt gibt: das Kombi NZZ Plus und NZZ Grandplus (mit Le Temps).
Das Ziel dieser Anstrengungen formuliert Wiss so:
«Im Jahr 2004 wollen wir wieder schwarze Zahlen schreiben.» Schon nächstes Jahr soll das Defizit deutlich verringert werden. Nach den Körben im Oberland und Freiburg und dem Splitmisserfolg in Biel soll dies nun mit einem Fokus auf die urbanen Gebiete Bern, Thun, Biel und Burgdorf erreicht werden. Neue Splits seien aber ausgeschlossen, sagt Wiss.
Zurück zum Layout: Auf der Front und auch auf einigen andern Seiten sind zwar erste Farbbilder zu sehen, aus technischen Gründen (alte Druckmaschine in Bümpliz) bleibt das Blattkonzept aber schwarzweiss. Nach wie vor möglich ist, dass der Bund ab 2006 von der Konkurrentin Espace Media gedruckt wird. Diese Option hält sich Wiss noch immer offen.
