Take-Off für Swiss-Werbung. Über die Festtage ist «Destination Excellence», die neue Werbekampagne von Swiss International Air Lines, angelaufen.
Take-Off für Swiss Werbung. Über die Festtage ist «Destination Excellence», die neue Werbekampagne von Swiss International Air Lines, angelaufen. Die Kick-off-Kampagne will mit vier verschiedenen Bildsujets sowie zusätzlichen Textsujets den Slogan na
Take-Off für Swiss Werbung. Über die Festtage ist «Destination Excellence», die neue Werbekampagne von Swiss International Air Lines, angelaufen. Die Kick-off-Kampagne will mit vier verschiedenen Bildsujets sowie zusätzlichen Textsujets den Slogan national und international bekannt machen. Die erste Phase der Kampagne mit Anzeigen in rund zehn Ländern dauert bis Mitte Februar. Anschliessend wird eine breit gefächerte Produktekampagne folgen. Für die erste Markenkampagne hat die Agentur Jung von Matt/Limmat den Slogan «Destination Excellence» als Versprechen der Swiss-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter umgesetzt, wonach die neue Airline täglich alles fürs Wohl ihrer Passagiere unternehmen will. Geworben wird zum Beispiel mit der «excellenten» Kochkunst, welche die Schweizer mit den Bergrestaurants auf 3000 Meter gebracht haben und die Swiss «jetzt noch höher». Ein anderes Sujet zeigt, durch das Fenster aufgenommen, einen sehr «excellent» relaxten Passagier im fliegenden Bett der First Class. «Eine Swiss-Maschine erkennt man auch ohne einen Blick auf die Heckflosse», heisst hierzu die Erklärung. Etwas verwirrlich ist hingegen das Sujet mit den zwei «follow me»- beziehungsweise drei «no follow me»-Cars, die alle ein ankommendes Flugzeug in fünf verschiedene Richtungen lotsen wollen. Soll hier vielleicht eine gewisse Orientierungslosigkeit der Swiss-Crew als Argument für die Werbung zurechtgebogen werden? Kein Alkohol am Steuer. Nicht nur während der Festtage macht die Unfallstatistik deutlich, dass Alkohol am Steuer leider nach wie vor ein Thema ist. Die Kreativen von Publicis haben deshalb für ihren Kunden APG eine Plakatkampagne entwickelt, welche die Öffentlichkeit für diese Problematik sensibilisieren soll. Die APG will damit einen Beitrag zur Verminderung der Anzahl alkoholbedingter Verkehrsunfälle leisten. Dabei soll weniger der Mahnfinger als viel mehr das Medium selbst die Folgen von Alkohol am Steuer demonstrieren, wie Markus Gut von Publicis meint. Die fünf Sujets der Kampagne sind ab Ende Dezember 2002 bis Anfang Februar 2003 landesweit auf Grossformat, B12, B200 sowie B4 zu sehen. An ausgewählten Stellen ist das Plakat auch als dreidimensionale Installation zu entdecken. Dass für die verschwommene Bildgestaltung dieser Plakate ein gewisser Remo Süsstrunk verantwortlich ist, soll hier keinesfalls als Pointe missbraucht werden.
Werbung für Könige. Am vergangenen Dreikönigstag feierte Sunrise/ TDC Switzerland ihr 5-Jahr-Jubiläum. Das wollte natürlich königlich gefeiert sein. Aus diesem Grund durften alle 800000 Festnetzkunden von Sunrise die ganze Dreikönigswoche lang zum halben Preis auf dem Sunrise-Festnetz telefonieren. Bekannt gemacht wurde die Aktion stilgerecht mit der typischen Krone vom Dreikönigskuchen. Diese war nicht nur als Beilage in der Sonntagspresse vom 5. Januar zu finden, sondern am 6. Januar auch als Key Visual in Inseraten. Ein paar Exemplare des SonntagsBlicks wurden sogar mit einer technisch aufwändigen Banderole in Form einer Königskrone geschmückt. Und an den Bahnhöfen bekamen die Reisenden am Dreikönigstag neben der Krone gleich noch ein feines Stück Dreikönigskuchen offeriert, denn «bei Sunrise ist jeder Kunde König», wie CD Thomas Kurzmeyer von der verantwortlichen Werbeagentur Wirz meint.
Denkanstösse zum Jahreswechsel. Ein schöner Neujahrsbrauch hat sich in Luzern etabliert. Bereits zum fünften Mal hat die APG in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Luzern, spezielle Plakate zum Jahreswechsel aufgehängt. Die zehn ausgewählten Arbeiten der Fachklasse Grafik im 2. Studienjahr weisen auf Alltägliches hin, sie «animieren mit zweideutigem Augenzwinkern zu einem Lächeln und regen hoffentlich zum Denken an», wie Bruno Niederberger, Direktor der APG Luzern meint. Dieses Unternehmen sponsert jeweils die Aushangstellen für die Plakate. Siebdruck Bösch ermöglicht den Druck. Für die Studierenden wie für die Lehrer sei diese Aktion eine enorme Chance, sich mit dem Medium Plakat auseinander zu setzen, meint Paul Brühwiler, Lehrer in der Abteilung Grafik der Luzerner Kunsthochschule. Die Plakate sind bis zum 24. Januar im Innenhof der Rössligasse 12 ausgestellt sowie an verschiedenen Plätzen in Luzern. Zudem können die Arbeiten auch als virtuelle Plakatausstellung auf www.3dcity.info bewundert werden.
EU-Kommission erwägt Aufhebung der TV-Werbebeschränkung. Die Beschränkung der Werbezeiten im europäischen Fernsehen könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Die Regeln in der EU-TV-Richtlinie müssten auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden, hat die EU-Kommission entschieden. Die Richtlinie «Fernsehen ohne Grenzen» regelt zurzeit unter anderem die erlaubte Dauer von TV-Werbung. «Die Kommission hat vor allem von Konsumentenorganisationen mehrere Klagen bezüglich der Einhaltung dieser Mengenbegrenzung erhalten», stellte die Brüsseler Behörde bei der Verabschiedung eines Arbeitsplans zur Neufassung der Richtlinie fest. Diesen Klagen werde nachgegangen. Zugleich stellte die Kommission aber die Regelung als solche in Frage: Der Sinn einer mengenmässigen Begrenzung für Werbung mit der heute gültigen Genauigkeit solle überprüft werden. Präzisere Vorgaben soll die geplante Neufassung der Richtlinie hingegen zur Förderung europäischer Werke im Fernsehen machen.
Selbstbespiegelung. Mit einer schlichten, aber eindrücklich wirkenden «NR.1» machte der Spiegel in seinen härtesten Konkurrenzblättern darauf aufmerksam, dass das Nachrichten-Magazin in Deutschland Geburtstag hat. Vor 56 Jahren, am 4. Januar 1947, erschien die legendäre Nummer 1. «Weitere 2915 Ausgaben folgten», ist im Kleingedruckten des Inserats zu lesen sowie die Feststellung: «Geblieben ist die Nummer 1: die Position als das deutsche Nachrichten-Magazin.» Um diese Poleposition halten zu können, arbeiten heute beim Spiegel 70 Dokumentationsspezialisten für 270 Spiegel-Redaktoren, die in Hamburg sowie in 10 inländischen und 23 ausländischen Korrespondentenbüros recherchieren, schreiben und die Konkurrenz weiterhin mit der Nummer 2 auf dem Rücken sehen wollen.
Kommunikationsbudget: Verhaltener Optimismus bei Grossfirmen. 71 Prozent der Unternehmen werden im Jahr 2003 ihr Kommunikationsbudget gegenüber dem Vorjahr erhöhen oder unverändert lassen (im Vorjahr waren es 66 Prozent). Das ergab die vom Meinungsforschungsinstitut Isopublic im Auftrag der Farner PR & Consulting AG durchgeführte repräsentative Umfrage bei den 500 grössten Schweizer Unternehmen. Exportorientierte Unternehmen erhöhen ihre Budgets überdurchschnittlich, während Firmen mit Fokussierung auf das Inland vermehrt zu Reduktionen neigen.
12 Prozent (Vorjahr 22 Prozent) der Unternehmen erwarten im Lauf des Jahres eine Budgeterhöhung, während
80 Prozent (Vorjahr 64 Prozent) vom Status quo ausgehen.
Knitterfest. Seit kurzem geht im Einzugsgebiet Adliswil ein Unhold um, der seinen Papierabfall in fremden Briefkästen deponiert – so könnte man auf den ersten Blick vermuten. Doch wer das zerknüllte Papier genau liest, wird nicht schlecht staunen: Das rosarote Papier stammt nicht etwa von einer fettigen Wurst, sondern direkt aus dem sauberen Kosmetikstudio Monika Jungen/Beauty-Center Barbara Maag
in Adliswil. Mit der un-
gewöhnlichen Mailing-Aktion wollen die beiden Frauen auf ihre Gesichtsbehandlungen gegen Falten aufmerksam machen. Nach Matter & Partners Orangen gegen Cellulitis und Stahlnägeln für starke Männer-Fingernägel soll nun das Knitterpapier von Wirz neue Kundschaft für das Studio gewinnen. CD: Hanspeter Schweizer; AD: Rolf Kälin; Text: John Leuppi.
Werbung für Könige. Am vergangenen Dreikönigstag feierte Sunrise/ TDC Switzerland ihr 5-Jahr-Jubiläum. Das wollte natürlich königlich gefeiert sein. Aus diesem Grund durften alle 800000 Festnetzkunden von Sunrise die ganze Dreikönigswoche lang zum halben Preis auf dem Sunrise-Festnetz telefonieren. Bekannt gemacht wurde die Aktion stilgerecht mit der typischen Krone vom Dreikönigskuchen. Diese war nicht nur als Beilage in der Sonntagspresse vom 5. Januar zu finden, sondern am 6. Januar auch als Key Visual in Inseraten. Ein paar Exemplare des SonntagsBlicks wurden sogar mit einer technisch aufwändigen Banderole in Form einer Königskrone geschmückt. Und an den Bahnhöfen bekamen die Reisenden am Dreikönigstag neben der Krone gleich noch ein feines Stück Dreikönigskuchen offeriert, denn «bei Sunrise ist jeder Kunde König», wie CD Thomas Kurzmeyer von der verantwortlichen Werbeagentur Wirz meint.
Denkanstösse zum Jahreswechsel. Ein schöner Neujahrsbrauch hat sich in Luzern etabliert. Bereits zum fünften Mal hat die APG in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Luzern, spezielle Plakate zum Jahreswechsel aufgehängt. Die zehn ausgewählten Arbeiten der Fachklasse Grafik im 2. Studienjahr weisen auf Alltägliches hin, sie «animieren mit zweideutigem Augenzwinkern zu einem Lächeln und regen hoffentlich zum Denken an», wie Bruno Niederberger, Direktor der APG Luzern meint. Dieses Unternehmen sponsert jeweils die Aushangstellen für die Plakate. Siebdruck Bösch ermöglicht den Druck. Für die Studierenden wie für die Lehrer sei diese Aktion eine enorme Chance, sich mit dem Medium Plakat auseinander zu setzen, meint Paul Brühwiler, Lehrer in der Abteilung Grafik der Luzerner Kunsthochschule. Die Plakate sind bis zum 24. Januar im Innenhof der Rössligasse 12 ausgestellt sowie an verschiedenen Plätzen in Luzern. Zudem können die Arbeiten auch als virtuelle Plakatausstellung auf www.3dcity.info bewundert werden.
EU-Kommission erwägt Aufhebung der TV-Werbebeschränkung. Die Beschränkung der Werbezeiten im europäischen Fernsehen könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Die Regeln in der EU-TV-Richtlinie müssten auf ihre Notwendigkeit hin überprüft werden, hat die EU-Kommission entschieden. Die Richtlinie «Fernsehen ohne Grenzen» regelt zurzeit unter anderem die erlaubte Dauer von TV-Werbung. «Die Kommission hat vor allem von Konsumentenorganisationen mehrere Klagen bezüglich der Einhaltung dieser Mengenbegrenzung erhalten», stellte die Brüsseler Behörde bei der Verabschiedung eines Arbeitsplans zur Neufassung der Richtlinie fest. Diesen Klagen werde nachgegangen. Zugleich stellte die Kommission aber die Regelung als solche in Frage: Der Sinn einer mengenmässigen Begrenzung für Werbung mit der heute gültigen Genauigkeit solle überprüft werden. Präzisere Vorgaben soll die geplante Neufassung der Richtlinie hingegen zur Förderung europäischer Werke im Fernsehen machen.
Selbstbespiegelung. Mit einer schlichten, aber eindrücklich wirkenden «NR.1» machte der Spiegel in seinen härtesten Konkurrenzblättern darauf aufmerksam, dass das Nachrichten-Magazin in Deutschland Geburtstag hat. Vor 56 Jahren, am 4. Januar 1947, erschien die legendäre Nummer 1. «Weitere 2915 Ausgaben folgten», ist im Kleingedruckten des Inserats zu lesen sowie die Feststellung: «Geblieben ist die Nummer 1: die Position als das deutsche Nachrichten-Magazin.» Um diese Poleposition halten zu können, arbeiten heute beim Spiegel 70 Dokumentationsspezialisten für 270 Spiegel-Redaktoren, die in Hamburg sowie in 10 inländischen und 23 ausländischen Korrespondentenbüros recherchieren, schreiben und die Konkurrenz weiterhin mit der Nummer 2 auf dem Rücken sehen wollen.
Kommunikationsbudget: Verhaltener Optimismus bei Grossfirmen. 71 Prozent der Unternehmen werden im Jahr 2003 ihr Kommunikationsbudget gegenüber dem Vorjahr erhöhen oder unverändert lassen (im Vorjahr waren es 66 Prozent). Das ergab die vom Meinungsforschungsinstitut Isopublic im Auftrag der Farner PR & Consulting AG durchgeführte repräsentative Umfrage bei den 500 grössten Schweizer Unternehmen. Exportorientierte Unternehmen erhöhen ihre Budgets überdurchschnittlich, während Firmen mit Fokussierung auf das Inland vermehrt zu Reduktionen neigen.
12 Prozent (Vorjahr 22 Prozent) der Unternehmen erwarten im Lauf des Jahres eine Budgeterhöhung, während
80 Prozent (Vorjahr 64 Prozent) vom Status quo ausgehen.
Knitterfest. Seit kurzem geht im Einzugsgebiet Adliswil ein Unhold um, der seinen Papierabfall in fremden Briefkästen deponiert – so könnte man auf den ersten Blick vermuten. Doch wer das zerknüllte Papier genau liest, wird nicht schlecht staunen: Das rosarote Papier stammt nicht etwa von einer fettigen Wurst, sondern direkt aus dem sauberen Kosmetikstudio Monika Jungen/Beauty-Center Barbara Maag
in Adliswil. Mit der un-
gewöhnlichen Mailing-Aktion wollen die beiden Frauen auf ihre Gesichtsbehandlungen gegen Falten aufmerksam machen. Nach Matter & Partners Orangen gegen Cellulitis und Stahlnägeln für starke Männer-Fingernägel soll nun das Knitterpapier von Wirz neue Kundschaft für das Studio gewinnen. CD: Hanspeter Schweizer; AD: Rolf Kälin; Text: John Leuppi.
