Schmetterlingstrommel
Giger & Partner lanciert als neue Hausagentur Schulthess’ neuste Waschtechnologie
Giger & Partner lanciert als neue Hausagentur Schulthess’ neuste WaschtechnologieVon Luca Aloisi Das Schulthess-Image scheint fleckenlos zu sein. Aber im gesättigten Waschmaschinenmarkt tut eine klarere Markenprofilierung Not. Die neue Hausagentur des Waschmaschinenherstellers, Giger & Partner, verkörpert die Markenwerte unter anderem mit einem textilen Schmetterling.
Mit einem Umsatzanteil von rund 83 Prozent ist das Geschäftsfeld Waschtechnik nach wie vor der tragende Pfeiler und eine der beiden Kernkompetenzen der Schulthess Group. Doch der Umsatz im gesättigten Schweizer Markt – 20 Prozent im Segment Privathaushalte und über 50 Prozent im Gewerbe – stösst an Wachstumsgrenzen. Zudem brachte die wirtschaftliche Entwicklung nicht die erwartete leichte Marktbelebung.
Gemäss Bundesamt für Statistik nahm der Wohnungsbau auch im 3. Quartal 2002 ab. Und das, nachdem das Schweizer Baugewerbe bereits 2001 gegenüber dem Vorjahr auf weniger Baustellen zu tun hatte. Auf Anbieterseite sieht sich das in Wolfhausen domizilierte Unternehmen mit Preiskämpfen und erodierenden Margen konfrontiert.
Da tut es gut zu wissen, dass die Schweizer Marke im Exportgeschäft in den Hauptmärkten England, Frankreich und Italien «sehr gut etabliert ist und zunehmend eine starke Stellung einnimmt», so das Unternehmen.
Dem rauen Umfeld auf dem Heimmarkt begegnet Schulthess mit einer klaren Verpflichtung zum Entwicklungs- und Produktionsstandort Schweiz. Entsprechend sind die Geräte im oberen Qualitäts- und Preissegment angesiedelt. Um an dieser Qualitätsstrategie festzuhalten, setzt CEO Rudolf Kägi weiterhin auf eine überdurchschnittliche Innovationstätigkeit.
CFO Max M. Müller begründet die Erholung des Aktienkurses vom Jahrestief im Oktober nicht mit der bevorstehenden Technologielancierung. Vielmehr nennt er die Solidität der Firma sowie das Wachstum im Exportgeschäft als Belege für gute Zukunftsaussichten – und die Neuentwicklung für einen klaren Vorsprung gegenüber der Konkurrenz: Pünktlich zur Baumesse Ende Januar führt Schulthess eine um 10 Prozent vergrösserte Waschtrommel ein.
Der Abschied von der Leichtathletik fällt nicht schwer
Bei unveränderten Aussenmassen erzielt die Free-Floating-Technologie in den Spirit-Modellen bessere Raumverhältnisse und einen wirkungsvolleren Waschvorgang. Die Programmzeiten können weiter verkürzt, der Wasser- und Energieverbrauch gesenkt werden.
Während die Marketingverantwortlichen bisher die kurzen Programmzeiten bewerben liessen – mit etwas gar alltäglichen Leichtathletik-Visuals –, schwenken sie jetzt um auf Emotionen.
Die Strategie, die sie mit Giger & Partner entwickelt haben, soll sowohl Frauen und Männer ansprechen. «Während im Einfamilienhaus eher die Frau den Kaufentscheid trifft, sind es beim Einkauf für Mehrfamilienhäuser oder im Gewerbe Männer», begründet Rémy P. Giger den Abschied von den Sportsujets. Die Tonalität der Kampagne ist ein Mix aus emotionalen Elementen – Stoffe, Leichtigkeit, stilisierter Schmetterling – sowie technischen Fakten. Der Schmetterling in Schulthess’ Hausfarben bildet zudem den Link zur Natur, der mit der nachhaltigen Produktion in Einklang steht.
Mit einem Umsatzanteil von rund 83 Prozent ist das Geschäftsfeld Waschtechnik nach wie vor der tragende Pfeiler und eine der beiden Kernkompetenzen der Schulthess Group. Doch der Umsatz im gesättigten Schweizer Markt – 20 Prozent im Segment Privathaushalte und über 50 Prozent im Gewerbe – stösst an Wachstumsgrenzen. Zudem brachte die wirtschaftliche Entwicklung nicht die erwartete leichte Marktbelebung.
Gemäss Bundesamt für Statistik nahm der Wohnungsbau auch im 3. Quartal 2002 ab. Und das, nachdem das Schweizer Baugewerbe bereits 2001 gegenüber dem Vorjahr auf weniger Baustellen zu tun hatte. Auf Anbieterseite sieht sich das in Wolfhausen domizilierte Unternehmen mit Preiskämpfen und erodierenden Margen konfrontiert.
Da tut es gut zu wissen, dass die Schweizer Marke im Exportgeschäft in den Hauptmärkten England, Frankreich und Italien «sehr gut etabliert ist und zunehmend eine starke Stellung einnimmt», so das Unternehmen.
Dem rauen Umfeld auf dem Heimmarkt begegnet Schulthess mit einer klaren Verpflichtung zum Entwicklungs- und Produktionsstandort Schweiz. Entsprechend sind die Geräte im oberen Qualitäts- und Preissegment angesiedelt. Um an dieser Qualitätsstrategie festzuhalten, setzt CEO Rudolf Kägi weiterhin auf eine überdurchschnittliche Innovationstätigkeit.
CFO Max M. Müller begründet die Erholung des Aktienkurses vom Jahrestief im Oktober nicht mit der bevorstehenden Technologielancierung. Vielmehr nennt er die Solidität der Firma sowie das Wachstum im Exportgeschäft als Belege für gute Zukunftsaussichten – und die Neuentwicklung für einen klaren Vorsprung gegenüber der Konkurrenz: Pünktlich zur Baumesse Ende Januar führt Schulthess eine um 10 Prozent vergrösserte Waschtrommel ein.
Der Abschied von der Leichtathletik fällt nicht schwer
Bei unveränderten Aussenmassen erzielt die Free-Floating-Technologie in den Spirit-Modellen bessere Raumverhältnisse und einen wirkungsvolleren Waschvorgang. Die Programmzeiten können weiter verkürzt, der Wasser- und Energieverbrauch gesenkt werden.
Während die Marketingverantwortlichen bisher die kurzen Programmzeiten bewerben liessen – mit etwas gar alltäglichen Leichtathletik-Visuals –, schwenken sie jetzt um auf Emotionen.
Die Strategie, die sie mit Giger & Partner entwickelt haben, soll sowohl Frauen und Männer ansprechen. «Während im Einfamilienhaus eher die Frau den Kaufentscheid trifft, sind es beim Einkauf für Mehrfamilienhäuser oder im Gewerbe Männer», begründet Rémy P. Giger den Abschied von den Sportsujets. Die Tonalität der Kampagne ist ein Mix aus emotionalen Elementen – Stoffe, Leichtigkeit, stilisierter Schmetterling – sowie technischen Fakten. Der Schmetterling in Schulthess’ Hausfarben bildet zudem den Link zur Natur, der mit der nachhaltigen Produktion in Einklang steht.
