RTVG-Vorlage drängt SRG ins DAB

Radio Sollte die SRG künftig auf 60 Prozent der UKW-Frequenzen beschränkt werden

Radio Sollte die SRG künftig auf 60 Prozent der UKW-Frequenzen beschränkt werden, müsste sie in den einzelnen Sprachregionen auf jeweils eine ihrer fünf Stationen (die drei Programme der eigenen sowie die ersten Programme der anderen Sprachregionen) verzichten. SRG-Sprecherin Josefa Haas bestätigte diese Konsequenz gegenüber der Mittelland Zeitung. Die Nationalratskommission für Verkehr und Fernmeldewesen hat einen Passus in die Vorlage zum neuen Radio- und TV-Gesetz aufgenommen, der den Privatradios künftig 40 Prozent statt wie bisher 25 Prozent der Frequenzen zuspricht. Geht dieser Vorschlag beim Parlament durch, würde die SRG die betroffenen Radios in den einzelnen Sprachregionen aber nicht stilllegen, sondern auf Technologien wie das digitale DAB ausweichen.

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