Folgt auf Springier jetzt Sprey?
Verlage Filippo Leuteneggers Ausflug in die Hamburger Springer-Zentrale nährt Spekulationen über einen Verkauf von Jean Frey.
Verlage Filippo Leuteneggers Ausflug in die Hamburger Springer-Zentrale nährt Spekulationen über einen Verkauf von Jean Frey.Tito Tettamanti, mit 25 Prozent grösster Einzelaktionär der Jean Frey AG, macht in einem Facts-Interview von vergangener Woche keinen Hehl daraus, dass die Zeit reif wäre für einen Verkauf seines Anteils an der Herausgeberin von Weltwoche und Bilanz. Wie der Zufall so spielt, weilte Jean-Frey-CEO Filippo Leutenegger in derselben Woche zu einem Meeting in der Hamburger Konzernzentrale des Axel Springer Verlages. Mit am Tisch sassen neben VR-Mitglied Martin Wagner auch HandelsZeitungs-Verleger Ralph Büchi, Springers Statthalter in der Schweiz. Dieser verneint auf Anfrage, dass dabei über einen Kauf oder eine Beteiligung an der Jean Frey AG gesprochen wurde. «Springer hat einen jungen Vorstand, der die Schlüsselleute in der Schweizer Verlagsbranche kennen lernen will. Das habe ich organisiert.» Leutenegger selber erklärt gegenüber der Werbewoche: «Ein Verkauf der Jean Frey AG ist kein Thema» und schwieg über den Inhalt des Treffens.
Tatsache ist, dass Springer weitere Verstärkung in der Schweiz sucht. Die Jean Frey AG wäre nach der gescheiterten Fusion mit Ringier ein idealer neuer Übernahmekandidat – mit Synergiepotenzialen etwa zwischen HandelsZeitung und Bilanz.
(dse)
Tatsache ist, dass Springer weitere Verstärkung in der Schweiz sucht. Die Jean Frey AG wäre nach der gescheiterten Fusion mit Ringier ein idealer neuer Übernahmekandidat – mit Synergiepotenzialen etwa zwischen HandelsZeitung und Bilanz.
(dse)
