Ideen à discrétion
Markus Marchel, Koch und Verlagsfachmann, vermarktet einen schmackhaften Mix an Werbemöglichkeiten.
Markus Marchel, Koch und Verlagsfachmann, vermarktet einen schmackhaften Mix an Werbemöglichkeiten.Wer mit dem Taxi zum Flughafen fährt, um mit Swiss einen Flug in die Welt anzutreten, wird in Zukunft gleich mit zwei neuen Produkten von «marchel g…media» in Kontakt kommen. Mit seiner frisch gegründeten Firma in Windisch vermarktet Markus Marchel nämlich exklusiv die nationale Werbung auf Taxis. Und exklusiv können bei ihm auch die seit Januar eingeführten Radio-spots auf den Inflight-Channels der Swiss gebucht werden.«Ich musste mir etwas einfallen lassen und suchte nach zukunftsträchtigen Produkten», kommentiert Markus Marchel seine berufliche Situation, als sich im letzten Sommer der vermeintliche Traumjob beim Hotelier Verein nach nur wenigen Monaten in Luft auflöste.
Der gelernte Koch und damalige Anzeigenchef beim Beobachter fand es «eine ideale Konstellation», als ihm vom Hotelier Verein die oberste Verantwortung als Verkaufsleiter für sämtliche Printprodukte von Hotel Revue bis Café Bistro angeboten wurde. Leider musste der Mediaspezialist dann schnell entdecken, dass diese Publikationen seit Jahren tiefrote Zahlen schreiben. Da war es «ein logischer Verbandsentscheid», dass diese Titel eingestellt wurden.
Natürlich hat der leidenschaftliche Koch in dieser unerwarteten Situation an die Eröffnung einer eigenen Beiz gedacht. Das wäre aber für seine Frau und die drei Töchter «keine sinnvolle Lösung» gewesen.
Nicht nur familienfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich viel versprechender schien dem Verlagsmann die Gründung der Einzelfirma «marchel g…media». Seit Januar operiert er unter dieser Adresse in einer schönen Windischer Villa mit Park. Im gleichen Haus befindet sich die TWS Taxi Werbung Schweiz von René Schärli. Kein Zufall, denn TWS ist der wichtigste neue Auftraggeber von «marchel g…media». Als Vertriebspartner mit Exklusivrecht für nationale Kunden will Markus Marchel massgeblich am Aufbau dieser neuen Werbemöglichkeit mitarbeiten. Lokal hat es diese Art Werbung schon länger gegeben. Neu bei TWS ist, dass man alle verfügbaren Schweizer Taxis über eine zentrale Stelle buchen kann.
Für sein zweites Exklusivmedium Swiss Radio ist Marchel eine Vertriebspartnerschaft mit der Radio Factory von Harry Müller eingegangen. Diese produziert neben dem Bordprogramm auf den Mittel- und Langstrecken-flügen der Swiss auch Beiträge für Radio Tropic – dem dritten Medium, für das «marchel g…media» als Vertriebspartner die Werbung akquiriert. Mehr als nur die Finger drin hat «marchel g…media» auch bei Gastro- Facts. Auf dem Online-Portal der Gastronomie bieten zurzeit 650 Firmen ihre B2B-Werbung an. Im Mai kommt eine Printausgabe als handlicher C5-Führer auf den Markt, in Zusammenarbeit mit Salz & Technik sowie der Branchenausstellung IGEHO der Messe Basel. Und als ob da nicht schon genug A-la-carte-Menüs am Köcheln wären, will Marchel im September in der Zürcher Music-Hall mithelfen, den ersten «Best of Swiss Gastro»-Award zu organisieren.
Bewältigen kann er all diese Aufgaben nur, weil er sich im Verlauf seiner Karriere ein vielschichtiges Beziehungsnetz aufgebaut hat. Erste Station seiner bald 20-jährigen Laufbahn war das Diners Club Magazin bei Ringier. Zusammen mit Michi Frank hat er später für den Tages-Anzeiger sowie die SonntagsZeitung die Agenturen betreut. Nach einem kurzen Wechsel zu Cash hat Marchel wieder bei Tamedia «allein mit Kurt Zimmermann und ohne Nullnummer oder Maquette» die ersten Anzeigen für Facts verkauft. «Viele meiner Kontaktpersonen waren damals Assistenten und arbeiten heute in leitender Funktion», verrät Marchel.
Übrigens: Das berühmte «Marchel Barbecue», seit 14 Saisons ein beliebter Event für Werberinnen und Werber und 2003 erstmals ausgefallen, soll in diesem Sommer wie Phönix aus der Grillasche emporsteigen.
«Ich suchte nach zukunftsträchtigen Produkten»: Jungunternehmer Markus Marchel.
Andreas Panzeri
Der gelernte Koch und damalige Anzeigenchef beim Beobachter fand es «eine ideale Konstellation», als ihm vom Hotelier Verein die oberste Verantwortung als Verkaufsleiter für sämtliche Printprodukte von Hotel Revue bis Café Bistro angeboten wurde. Leider musste der Mediaspezialist dann schnell entdecken, dass diese Publikationen seit Jahren tiefrote Zahlen schreiben. Da war es «ein logischer Verbandsentscheid», dass diese Titel eingestellt wurden.
Natürlich hat der leidenschaftliche Koch in dieser unerwarteten Situation an die Eröffnung einer eigenen Beiz gedacht. Das wäre aber für seine Frau und die drei Töchter «keine sinnvolle Lösung» gewesen.
Nicht nur familienfreundlicher, sondern auch wirtschaftlich viel versprechender schien dem Verlagsmann die Gründung der Einzelfirma «marchel g…media». Seit Januar operiert er unter dieser Adresse in einer schönen Windischer Villa mit Park. Im gleichen Haus befindet sich die TWS Taxi Werbung Schweiz von René Schärli. Kein Zufall, denn TWS ist der wichtigste neue Auftraggeber von «marchel g…media». Als Vertriebspartner mit Exklusivrecht für nationale Kunden will Markus Marchel massgeblich am Aufbau dieser neuen Werbemöglichkeit mitarbeiten. Lokal hat es diese Art Werbung schon länger gegeben. Neu bei TWS ist, dass man alle verfügbaren Schweizer Taxis über eine zentrale Stelle buchen kann.
Für sein zweites Exklusivmedium Swiss Radio ist Marchel eine Vertriebspartnerschaft mit der Radio Factory von Harry Müller eingegangen. Diese produziert neben dem Bordprogramm auf den Mittel- und Langstrecken-flügen der Swiss auch Beiträge für Radio Tropic – dem dritten Medium, für das «marchel g…media» als Vertriebspartner die Werbung akquiriert. Mehr als nur die Finger drin hat «marchel g…media» auch bei Gastro- Facts. Auf dem Online-Portal der Gastronomie bieten zurzeit 650 Firmen ihre B2B-Werbung an. Im Mai kommt eine Printausgabe als handlicher C5-Führer auf den Markt, in Zusammenarbeit mit Salz & Technik sowie der Branchenausstellung IGEHO der Messe Basel. Und als ob da nicht schon genug A-la-carte-Menüs am Köcheln wären, will Marchel im September in der Zürcher Music-Hall mithelfen, den ersten «Best of Swiss Gastro»-Award zu organisieren.
Bewältigen kann er all diese Aufgaben nur, weil er sich im Verlauf seiner Karriere ein vielschichtiges Beziehungsnetz aufgebaut hat. Erste Station seiner bald 20-jährigen Laufbahn war das Diners Club Magazin bei Ringier. Zusammen mit Michi Frank hat er später für den Tages-Anzeiger sowie die SonntagsZeitung die Agenturen betreut. Nach einem kurzen Wechsel zu Cash hat Marchel wieder bei Tamedia «allein mit Kurt Zimmermann und ohne Nullnummer oder Maquette» die ersten Anzeigen für Facts verkauft. «Viele meiner Kontaktpersonen waren damals Assistenten und arbeiten heute in leitender Funktion», verrät Marchel.
Übrigens: Das berühmte «Marchel Barbecue», seit 14 Saisons ein beliebter Event für Werberinnen und Werber und 2003 erstmals ausgefallen, soll in diesem Sommer wie Phönix aus der Grillasche emporsteigen.
«Ich suchte nach zukunftsträchtigen Produkten»: Jungunternehmer Markus Marchel.
Andreas Panzeri
