Der AIS geht an den Start

Werbestatistiken Noch diese Woche will die Wemf die ersten AIS-Daten bekannt geben.

Werbestatistiken Noch diese Woche will die Wemf die ersten AIS-Daten bekannt geben.Voraussichtlich ab 27. Februar sind die Daten für den Monat Januar 2004 des Advertising Index Switzerland (AIS) auf der Wemf-Website abrufbar. Dies teilt Hans-Jürg Gränicher, AIS-Projektleiter bei der Wemf, mit. Demnach weist der AIS für TV und Kino definitiv das Brutto-Werbevolumen (inklusive Freespace) aus, während Print, Radio, Plakat, Teletext und Online als fakturiertes Brutto (ohne Freespace) erscheinen.«Intermediale Umsatzvergleiche zwischen TV/Kino und den anderen Medien sind nicht zulässig», sagt Gränicher. Künftig will er die AIS-Daten «in der dritten Woche des Folgemonats» herausgeben. Diesmal klappt es nicht wegen verspäteten Eingängen.
Der AIS sammelt derzeit Daten von rund 160 Printtiteln aus allen Landesteilen, von allen SRG-Sendern, von 8 Werbefenstern, 3 Aussenwerbern, 18 Privatradios, 7 Privat-TVs, von allen Cinecom-Kinos und von 15 Online-Vermarktern respektive Eigenregie-Portalen.
Lücken bestehen im Bereich Privat-TV und Radio: So liefern Viva (Schweiz), Star-TV, Tele Ostschweiz, Tele Ticino, alle Westschweizer Sender und kleinere TVs keine Zahlen. Bei den Privatradios fehlen unter anderen Basel 1, BeO, 105, die meisten Westschweizer, alle Tessiner Sender sowie sämtliche in die Schweiz einstrahlenden ausländischen Radios. «Es kommen laufend Anbieter oder Einzelmedien dazu», erklärt Gränicher.
Beim Konkurrenten Media Focus (MF) ist die Liste der Datenlieferanten länger, aber auch nicht vollständig. Knapp 340 Printtitel werden ausgewertet, so MF-Geschäftsführer Lukas Zihlmann. Radio 105 und weitere Radiosender sind bei MF dabei, ebenso Star TV und Viva (Schweiz). In der Westschweiz klaffen Löcher.
Punkto Termin für die Datenpublikation verspricht Zihlmann jeweils den 25. des Folgemonats.
Markus Knöpfli

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