Werbung mit Remake-Rabatt
Aufgefallen Ergötzlich, welche ikonografische Kraft das Hollywood-Logo über den Dächern von Beverly Hills beim anständigen Schweizer Werber hat.
Film Ergötzlich, welche ikonografische Kraft das Hollywood-Logo über den Dächern von Beverly Hills beim anständigen Schweizer Werber hat.Film Ergötzlich, welche ikonografische Kraft das Hollywood-Logo über den Dächern von Beverly Hills beim anständigen Schweizer Werber hat. Will er sich den Discountspezialisten als besonders originell empfehlen, tuts das öde Rabattsymbol nicht. Gefragt ist bitte schön eine emotionale Bildsprache. Und wo wird die Rhetorik des Gefühls frenetischer angewandt als in der Celluloid- und Silikonstadt? Welch ein Glücksfall, dass Guye & Partner 1998 für das UBS-Jugendkonto den hochprozentigen Schriftzug zum ersten Mal für ein Werbemotiv einsetzte (Bild links). Grösser noch dürfte die Freude der Kreativen allerdings
darüber sein, dass der begnadete und gestrenge Ex-Werber und -ADC-Präsident Martin Suter fern der Heimat in Zentralamerika lebt. Hatte der doch das einzige Tabu im Ehrenkodex der Werber geprägt: «Du sollst nicht stehlen – nicht Mitarbeiter, Kunden oder Aufträge. Gemeint sind Ideen.» Man darf hoffen, dass dem Auftraggeber für die aufgebackene Idee wenigstens ein Remake-Rabatt erlassen wurde.
(la)
darüber sein, dass der begnadete und gestrenge Ex-Werber und -ADC-Präsident Martin Suter fern der Heimat in Zentralamerika lebt. Hatte der doch das einzige Tabu im Ehrenkodex der Werber geprägt: «Du sollst nicht stehlen – nicht Mitarbeiter, Kunden oder Aufträge. Gemeint sind Ideen.» Man darf hoffen, dass dem Auftraggeber für die aufgebackene Idee wenigstens ein Remake-Rabatt erlassen wurde.
(la)
