Die handliche Zeitung auf dem Handy
Internet Die Lausanner Tageszeitung Le Temps sucht eine Führungsrolle in der elektronischen Vermarktung von News.
Internet Die Lausanner Tageszeitung Le Temps sucht eine Führungsrolle in der elektronischen Vermarktung von News.Die Sportresultate aufs Handy oder die aktuelle Politik auf den Laptop: Die welsche Tageszeitung Le Temps will ihr Newsangebot im Netz zu einer Ergänzung der gedruckten Ausgabe machen. Mit Informationen, die «schnell, sachlich, erhellend und qualitativ wertvoll» sind, will sich die Zeitung über die immer zahlreicher werdenden Kanäle im Netz «gleichzeitig multiplizieren und als Einheit präsentieren», meint der Verlag. Die Meldungen sollen im Geist wie auch stilistisch als journalistische Leistungen aus der Redaktion von Le Tamps erkennbar sein.Die Angebote im elektronischen Kiosk von Depeschen bis zu Dossiers aus dem Archiv der Zeitung werden von der Werbeagentur Angebault Portenier Communication in Lausanne mit mehreren Anzeigensujets publik gemacht. Als Claim hat sich das Wortspiel «Le temps, tout le temps» geradezu angeboten. Die Bildsujets arbeiten mit einem ähnlichen Augenzwinkern. Im Parlament ruft jemand auf seinem Handy die Resultate eines Stierkampfs ab. In der Anzeige sehen wir dazu im Display des Handys die Arena in Spanien. Gleichzeitig wird das Handy vor die «Arena» des Bundeshauses hingestreckt. Dazu die Schlagzeile: «Comprendre les enjeux de l’arène politique. www.letemps.ch.»
Mit solchen Bild- und Wortspielereien will die Agentur erreichen, dass die Botschaften zuerst einmal entschlüsselt werden müssen, damit sie dann umso nachhaltiger im Gedächtnis haften bleiben.
Geheimnisvoll: Wortspiele und poetische Bilderrätsel für Le Temps.
Andreas Panzeri
Mit solchen Bild- und Wortspielereien will die Agentur erreichen, dass die Botschaften zuerst einmal entschlüsselt werden müssen, damit sie dann umso nachhaltiger im Gedächtnis haften bleiben.
Geheimnisvoll: Wortspiele und poetische Bilderrätsel für Le Temps.
Andreas Panzeri
