Das Happy End liegt in der Urne

Filmförderung Krieg Schlupp Springer & Jacoby haben dem Schweizer Film ein paar neue Titel gegeben.

Filmförderung Krieg Schlupp Springer & Jacoby haben dem Schweizer Film ein paar neue Titel gegeben.Schweizer Filme sorgten in den letzten Jahren wie schon lange nicht mehr für Gesprächsstoff. «Achtung, fertig, Charlie» hat über eine halbe Million Kinobesucher erreicht. «Ernstfall in Havanna» hat Kritik und Publikum einhellig begeistert. Studiofilme wie «Utopia Blues», «Strähl» oder «Forget Bagdad» haben internationale Preise gewonnen. Trotzdem können solche Filme aber kaum ihre Produktionskosten decken, weil die Reichweite in der Schweiz zu klein ist. Ohne öffentliche Gelder ist – wie in anderen europäischen Staaten – kaum ein ambitioniertes Kinoprojekt realisierbar.Massive Aufstockung geplant
Das Zentrum des Deutschschweizer Filmschaffens ist die Region Zürich. Stadt und Kanton wollen ihre gemeinsame Filmförderung neu ordnen und ihre Jahressubventionen auf gegen 8 Millionen Franken vervierfachen. Voraussetzung dafür ist, dass der städtische Beitrag von 3 Millionen bei der Abstimmung am 26. September durchkommt. Dann würde eine Filmstiftung mit einem Startkapital von 20 Millionen Franken aus dem kantonalen Lotteriefonds eingerichtet.
Abstimmungskampagne läuft: Filme werben um Subventionen.
Logischerweise steht die Schweizer Filmbranche hinter dieser Vorlage. Filmförderung ist ein Thema, das aber auch die Werbewirtschaft betrifft – wer mithelfen kann, die Abstimmung zu gewinnen, sollte das deshalb tun.
Für den Verein Zürich für den Film (VZF) hat Krieg Schlupp Springer & Jacoby eine der Sache entsprechende kreative Abstimmungskampagne realisiert. Gezeigt werden Filmplakate und die Filmtrailer der erfolgreichsten Schweizer Filme. Diese sind neu getextet und neu vertont worden.
«Wir haben uns gern in den Dienst der Sache gestellt, und auch von Seiten Druckerei und Repro wird diese Kampagne mit sehr viel Goodwill unterstützt», darf die Zürcher Agentur Krieg Schlupp Springer & Jacoby stolz verkünden. Die neu geschnittenen Filmtrailer sind bereits Kult. Für die Neuvertonungen waren immer die originalen Schauspieler selbst im Studio. Von Viktor Giacobbo über Mathias Gnädinger bis Mike Müller und Melanie Winiger.
Andreas Panzeri

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