Mit kleinen Schritten
IT-Fachmedien Mehr Optimismus als auch schon in der Branche. Die letzten zwei Jahre waren für den PCtipp punkto Aboentwicklung, Einzelverkauf und Anzeigen «eine gute Zeit», sagt Gebhard Osterwalder, Gesamtleiter bei IDG Schweiz.
IT-Fachmedien Mehr Optimismus als auch schon in der Branche. Die letzten zwei Jahre waren für den PCtipp punkto Aboentwicklung, Einzelverkauf und Anzeigen «eine gute Zeit», sagt Gebhard Osterwalder, Gesamtleiter bei IDG Schweiz.IT-Fachmedien Mehr Optimismus als auch schon in der Branche. Die letzten zwei Jahre waren für den PCtipp punkto Aboentwicklung, Einzelverkauf und Anzeigen «eine gute Zeit», sagt Gebhard Osterwalder, Gesamtleiter bei IDG Schweiz. Gleichzeitig hat die Computerworld aus demselben Haus «harte Jahre» hinter sich.
Ähnlich kontrovers tönt es vielerorts in der IT-Szene, insofern stehen die beiden IDG-Titel stellvertretend für die ganze Branche. Grundsätzlich werden die wirtschaftlichen Aussichten positiv eingeschätzt, aber auch hier zeigen sich Unterschiede: Entweder schaut man vorsichtig optimistisch in die Zukunft oder aber fast euphorisch.
Relaunches und zwei neue TitelDennoch erwarten mehrere Verleger in diesem Markt eine weitere Konsolidierung. In Kleinstschritten hat sie möglicherweise sogar schon begonnen. So hat die Compress Information Group letztes Jahr zwar die Lancierung eines IT-Report gewagt, diesen aber nach dreimaligem Erscheinen wieder eingestellt. Auch der angekündigte Relaunch der Computerworld mit ihren fünf Specials per 20. Mai deutet auf eine gewisse Marktbereinigung hin: Die Zeitung wird auf Tabloid verkleinert und die Specials integriert. Gleichzeitig versucht der Titel, neu die Entwickler und Softwarearchitekten ins Boot zu holen. Deshalb erscheint jeweils einmal monatlich im weiterhin wöchentlich publizierten Magazin ein 16-seitiger Teil für diese Zielgruppe.
Neuerungen sind auch bei InfoWeek angesagt, sie erscheint bereits am 18. April geliftet. Eine Konzeptänderung steht nicht an, hingegen soll das bisher textlastige Heft «leserfreundlicher und lebendiger und die Artikel tendenziell kürzer» werden, sagt Chefredaktor Daniel Meierhans. Die InfoWeek bleibt ein Professional-Heft, das sich jedoch thematisch stark auf das Management grösserer IT-Systeme ausrichtet.
Gleichzeitig steht fest, dass 2005 mindestens zwei neue Titel auf den Markt kommen werden. Schon auf die iEX im Mai hin erscheint it4kmu (siehe «Einer, der den PR-Trend nutzen will» auf Seite 17). Im Herbst ist zudem SIR Medical geplant, eine auf medizinische IT-Themen ausgerichtete Line Extension der Schweizerischen Informatik-Revue (SIR). Interessant: SIR, SIR Medical und it4kmu arbeiten nach ähnlichen Strickmustern: SIR Medical wird seine Seiten – wie der Muttertitel SIR – grösstenteils mit bezahlten Inhalten füllen, it4kmu sogar ausschliesslich. Offenbar haben derzeit andere IT-Neulancierungen kaum Chancen.
Lifting für höhere Leserfreundlichkeit: InfoWeek.
Markus Knöpfli
Ähnlich kontrovers tönt es vielerorts in der IT-Szene, insofern stehen die beiden IDG-Titel stellvertretend für die ganze Branche. Grundsätzlich werden die wirtschaftlichen Aussichten positiv eingeschätzt, aber auch hier zeigen sich Unterschiede: Entweder schaut man vorsichtig optimistisch in die Zukunft oder aber fast euphorisch.
Relaunches und zwei neue TitelDennoch erwarten mehrere Verleger in diesem Markt eine weitere Konsolidierung. In Kleinstschritten hat sie möglicherweise sogar schon begonnen. So hat die Compress Information Group letztes Jahr zwar die Lancierung eines IT-Report gewagt, diesen aber nach dreimaligem Erscheinen wieder eingestellt. Auch der angekündigte Relaunch der Computerworld mit ihren fünf Specials per 20. Mai deutet auf eine gewisse Marktbereinigung hin: Die Zeitung wird auf Tabloid verkleinert und die Specials integriert. Gleichzeitig versucht der Titel, neu die Entwickler und Softwarearchitekten ins Boot zu holen. Deshalb erscheint jeweils einmal monatlich im weiterhin wöchentlich publizierten Magazin ein 16-seitiger Teil für diese Zielgruppe.
Neuerungen sind auch bei InfoWeek angesagt, sie erscheint bereits am 18. April geliftet. Eine Konzeptänderung steht nicht an, hingegen soll das bisher textlastige Heft «leserfreundlicher und lebendiger und die Artikel tendenziell kürzer» werden, sagt Chefredaktor Daniel Meierhans. Die InfoWeek bleibt ein Professional-Heft, das sich jedoch thematisch stark auf das Management grösserer IT-Systeme ausrichtet.
Gleichzeitig steht fest, dass 2005 mindestens zwei neue Titel auf den Markt kommen werden. Schon auf die iEX im Mai hin erscheint it4kmu (siehe «Einer, der den PR-Trend nutzen will» auf Seite 17). Im Herbst ist zudem SIR Medical geplant, eine auf medizinische IT-Themen ausgerichtete Line Extension der Schweizerischen Informatik-Revue (SIR). Interessant: SIR, SIR Medical und it4kmu arbeiten nach ähnlichen Strickmustern: SIR Medical wird seine Seiten – wie der Muttertitel SIR – grösstenteils mit bezahlten Inhalten füllen, it4kmu sogar ausschliesslich. Offenbar haben derzeit andere IT-Neulancierungen kaum Chancen.
Lifting für höhere Leserfreundlichkeit: InfoWeek.
Markus Knöpfli
