Fussgänger wirbt für die VBZ

ÖV Für die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) hat Ruf Lanz den dichten Fahrplan unterhaltsam in Szene gesetzt.

ÖV Für die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) hat Ruf Lanz den dichten Fahrplan unterhaltsam in Szene gesetzt.Über 196 Millionen Fahrgäste haben 2004 allein die Trams der VBZ befördert. Zusammen mit den anderen Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs spulten sie auf ihren Linien über 33 Millionen Kilometer ab. Nicht nur um dieses dichte Verkehrsnetz wird Zürich beneidet, sondern auch um den – laut den VBZ – dichtesten Fahrplan Europas. Alle sieben Minuten, während der Stosszeiten in noch kürzeren Abständen, verkehren die Trams und Busse. Und das täglich während 20 Stunden.Dieser Kundennutzen ist für die VBZ ein wichtiger Sympathiefaktor. Deshalb lassen sie ihn periodisch mit neuen Kampagnen aktualisieren. Im letzten Kinospot hat dies die Hausagentur Ruf Lanz mit einem japanischen Touristen dramatisiert, der es nicht schaffte, seine Frau in Zürich zu fotografieren, weil ständig ein Bus oder ein Tram vor der Linse vorbeifuhr.
Im neuen VBZ-Spot setzt ein Einheimischer den dichten Fahrplan witzig und dabei völlig natürlich in Szene: Im Spot sieht man einen jungen Zürcher an einer Haltestelle. Doch wozu nutzt er das Tram? Um sich auf dem ausgeklappten Trittbrett mal schnell die offenen Turnschuhe zu binden! Lässig beiläufig bindet er den einen Schuh beim ersten Tram, den zweiten beim unmittelbar folgenden Tram. Danach schlendert er Richtung Escher-Wyss-Platz, und es folgt der lakonische Einblender: Und wann nutzen Sie den dichtesten Fahrplan von Europa?
Für den empfohlenen Umstieg auf die VBZ agierten Regisseur Benjamin Kempf und Produzentin Nadia Rosasco hinter der Kamera.
«Ich bin auch eine Schuhbindehilfe»: TV-Spot von Ruf Lanz.
(la)

More articles on the topic