Dreck-Attack
Aufgefallen Dreck sei gut, behauptet Omo. Vor allem für die Umsätze von Unilever. Sagt nicht Omo, sondern wir.
Textilpflege Dreck sei gut, behauptet Omo. Vor allem für die Umsätze von Unilever. Sagt nicht Omo, sondern wir.Allerdings gäbe es vom Ersteren viel zu wenig, beklagte sich bekanntlich bereits ein Triple-R (Rock ’n’ Roller in Rente) in einer Castingshow gegenüber der TV-Nation. Gefragt sind demnach neue Dreckschleudern. Damit ist es aber bei weitem nicht getan.Denn die zweite Komponente ist für den Waschpulverhersteller nicht minder wichtig: der Dreck-Clan, sprich: die Dreckempfänger. Menschen also, für die «Schadstoffregister» ein Fremdwort ist und die unter all den Flecken ein grosses Herz für die Chemieindustrie haben – die mit der blendend weissen Weste. Die Erreger sind klar definiert: Sind es nicht die kleinsten Menschen, die den grössten Dreck herstellen? Ihr Dreck hat glücklicherweise den Vorteil, dass er bei 60 Grad, spätestens aber im Kochwaschgang rausgeht. Und noch einen Vorsprung haben die Frechdachse gegenüber ihren Eltern: Sie können noch nicht bügeln.
Schon verblüffend, wie viele Botschaften in der Anzeige versteckt sind. Und wie leicht Erwachsene sie übersehen – und schliesslich doch nur das allerbilligste Waschmittel kaufen.
(la)
Schon verblüffend, wie viele Botschaften in der Anzeige versteckt sind. Und wie leicht Erwachsene sie übersehen – und schliesslich doch nur das allerbilligste Waschmittel kaufen.
(la)
